Heyy das sind wir wieder! 

Hallo liebe Blog-Leser*innen, es ist Mittwoch und somit Zeit für ein neues Blogthema. 

Heute mit Halloween! Ist alles nur Spuk oder steckt doch mehr dahinter? 

 

Wie schnell dieses Jahr doch umgegangen ist – Keine Ahnung, wie oft wir das schon gesagt und gedacht habe…  

Jetzt ist schon die letzte Oktoberwoche und damit steht Halloween vor der Tür. Für viele Zeit, sich zu verkleiden und von Tür zu Tür zu ziehen, für „Süßes oder Saures“.  

Aber wisst ihr woher die Idee von Halloween eigentlich kommt?  

 

 

Ursprung 

Wenn man sich den 31. Oktober mal ganz genau anschaut, wird man feststellen, dass es der Tag vor Allerheiligen ist. Allerheiligen ist ein Tag, an dem wir unsere Verstorbenen besuchen und ihrer gedenken. Aber wie entstand nun eigentlich der Name „Halloween“? Am 1. November feiern die Katholiken seit etwa 1.100 Jahren das Fest Allerheiligen. Im Englischen heißt dieser Tag „All Hallows“. Der Abend des 31. Oktober heißt deshalb auf Englisch „All Hallows Evening“ – also „Allerheiligenabend“. Die Abkürzung dafür lautet „Halloween“. Das Wort „Halloween“ jedenfalls geht auf das Wort „All Hallows‘ Eve“ (Vorabend von Allerheiligen) zurück (Quelle: https://www.ekd.de/halloween-ursprung-und-bedeutung-13330.htm). 

Das Fest des Grauens hat seinen Ursprung in Irland: In vorchristlicher Zeit begingen die Kelten am 31. Oktober (Samhain), eines ihrer wichtigsten Feste. Sie feierten damit ihre Ernte, den Beginn der kalten Jahreszeit und den Start in ein neues Kalenderjahr. Schon damals glaubte man, dass der Sommer die Zeit des Lebens sei und der Winter die Zeit des Todes. Die Kelten glaubten außerdem, dass es an Samhain Kontakte in das Reich der Toten geben kann. Man könnte den Gedanken also weiterspinnen und überlegen, was passiert, wenn uns die Geschichten der Vergangenheit einholen. 

Die Menschen bekamen nach und nach immer mehr Angst vor dem Tod. Es entstand das Ritual, sich möglichst gruselig zu verkleiden. Man dachte, den Tod, der ja in jener Nacht besonders nahe war, auf diese Art überlisten zu könnten. Der Tod sollte denken, dass die kostümierten Menschen bereits gestorben waren und er sie deshalb nicht mehr zu holen brauchte. Um die Geister zu besänftigen, sollen die Menschen auch kleine Gaben vor ihre Häuser gelegt haben. 

 

 

Heute 

Auch wenn Halloween dieses Jahr sicher etwas anders ausfallen wird als in den letzten Jahren, Halloween kann also ein Tag sein, an dem ihr sein könnt, was immer ihr wollt. Vielleicht ein Tag, an dem ihr euch Streiche spielt und eure kleinen inneren „Dämonen“ rauslassen könnt.  

Wer kennt sie nicht, die Gedanken, die wir immer mal wieder unterdrücken? Die Gedanken, die wir uns nicht trauen zu denken? Vielleicht wolltet ihr eurer Arbeitskollegin oder eurem Kollegen schon immer mal die Meinung sagen? Vielleicht traut ihr euch an diesem Tag endlich mal laut „Nein“ zu Etwas zu sagen, ohne schlechtes Gewissen? 

 

“Wer die Vergangenheit nicht kenntkann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.” – Helmut Kohl 

Ist es nicht gerade das Privileg der Lebenden, also unser Privileg, aus der Vergangenheit zu lernen, um in der Gegenwart klügere Entscheidungen zu treffen, welche uns selbst, und denen die nach uns folgen, eine bessere Zukunft ermöglichen? 

Es ist wichtig die Vergangenheit nicht zu vergessen, aber wir sollten uns auf die Gegenwart beziehen. 

Aber wir dürfen nicht zu sehr in der Vergangenheit leben, da nicht festhängen. Die Vergangenheit kann uns lehren, etwas besser zu machen, aber sie kann uns lähmen und dazu veranlassen, dass wir das Hier-und-Jetzt vergessen, wenn wir zu sehr in der Vergangenheit leben uns von hätte und ach und es wäre doch schön gewesen , wenn, gefangen nehmen lassen, dann übersehen wir womöglich  was wir haben und wofür wir dankbar sein können. Oder wieweit wir schon gekommen sind und was wir erreicht haben.  

 

 

Dankbarkeitsbesinnung 

Und wie geht das? Wie kann ich lernen dankbar zu sein, anstatt immer nach dem nächsten Ziel zu streben? Es geht doch immer besser, oder nicht? 

Versuche dir täglich drei Dinge zu notieren, für die du dankbar bist. Das kann alles sein, von deinem vollen Kühlschrank bis zu einem tollen Geschenk, was du erhalten hast. Am Anfang wird das noch merkwürdig sein und vielleicht auch eine Herausforderung. Aber wenn du diese Übung in deine Morgen- oder Abendroutine integrierst, wirst du merken, wieviel Ruhe und inne Zufriedenheit sich in dir ausbreiten werden. Es lohnt sich, diese 5 Minuten am Tag zu investieren. Morgens eignet sich dieser Schritt gut, um positiv in den Tag zu starten. Oder aber abends vor dem Schlafengehen, um mit guten Gedanken einzuschlafen. 

Auch wenn wir im Moment Kontakte meiden sollen,  

Sprecht mit eurem/n Freund*innen. Ein tröstendes Gespräch mit euren Liebsten kann alles in das rechte Licht rücken. Eure Familien und eure Freunde nehmen euch ganz anders war als ihr euch. Wenn ihr die Rückmeldung „von außen“ bekommt, werdet ihr merken, dass ihr nicht alleine seid und fühlt euch sicher und geborgen. Dieses Gefühl kann ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit auslösen.   

 

 

Dieses Jahr ist alles anders 

Das Loslassen der alten Gespenster die Zeit für einen kleinen Neuanfang so Zwischendurch. Dieses Jahr ist ohnehin alles anders. Vielleicht braucht man nicht erst den ersten Januar eines jeden Jahres, um neue Gewohnheiten zu beginnen und alte Laster zurückzulassen. 

Die einzige Gewohnheit, die ihr beibehalten könnt, ist das ihr uns treu bleibt und auch beim nächsten Blogeintrag wieder dabei seid! Schreibt uns in die Kommentare, wofür ihr heute dankbar seid!  

 

 

Nehmt es selber in die Hand 

„Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres.” – Albert Einstein

 

Es bleibt euch überlassen, welchen Stellenwert ihr der Vergangenheit gebt. 

Wir wünschen Euch auf jeden Fall ein schönes Halloween!

Vielleicht schaut ihr am Samstag, statt zu irgendeiner Party zu gehen, einen gruseligen Film, lest ein schrecklich schönes Buch oder aber ihr tut einfach irgendetwas, das euch guttut. 

 

 

 

Zum schaurigen Abschluss unseres heutigen Blogs, noch ein kleines Gedicht: ➡ Hier geht’s zum Link

   

“Wenn Zombies durch die Straßen hinken 

Und Geister durch die Gegend fliegen 

Wenn Vampire lustvoll schlürfen 

Und Hexen bei Besenrennen siegen 

Weiß ein jeder, Groß und Klein: 

Es muss wohl Oktober sein!” 

👻🎃👹🌘

Das wars für heute, bis zum nächsten Beitrag: 

Jackie, Dominique, Katharina und Mary😊