Außergewöhnlich 

Scheint so ein Wort zu sein, was relativ inflationär gebraucht wird: 

Außergewöhnlich gut, scharf, begabt, lecker, außergewöhnliche Menschen, Berufe, wie zum Beispiel Food Stylist oder Spieledesigner und nicht zu vergessen, wir leben in außergewöhnlichen Zeiten 

Außergewöhnlich, ungewohnt, außerhalb einer Norm liegend. Dabei gibt es die Verwendung als Synonym zu besonders, aber auch um auszudrücken, dass etwas über das gewohnte Maß hinausgeht, sehr groß ist. Beispielsweise Mozart, der schon als Kind seine erste Oper komponierte 🎼🎶🎵🎹🎹

Wir kommen nicht umhin die außergewöhnliche Zeit in der wir leben, immer Mal wieder in den Blick zu nehmen: 

Viele Menschen fühlen sich wie aus der Zeit gefallen. Terminkalender ohne Einträge ❌❌❌, die gewohnten Routinen unterbrochen, Leben im Moment, das Gefühl von „Zeit haben“. Innehalten. Andere sind stark belastet und gefordert, um uns mit dem Nötigsten zu versorgen…. 

Außergewöhnlich gut geht es uns auf allen Ebenen zumindest im Vergleich zu Ländern wie Afrika, Syrien, Iran Irak… Dort herrschen Hunger, Krieg, Verfolgung und eben auch Corona. 

Aber ist diese Zeit wirklich noch so außergewöhnlich für uns?  

Wie Menschen damit umgehen und welche Wertneuorientierung durch die Pandemie stattgefunden hat, hat eine Studie im Auftrag der Bertelsmannstiftung herausgefunden. 

„Die Bevölkerung hat sich mittlerweile ein Stück weit an das Leben mit der Pandemie gewöhnt. Die gängigen Schutzmaßnahmen sind inzwischen für viele zur Routine geworden“, erläutert Dr. Lindemann, Leiterin des BfR-Corona -Monitor, einer wiederkehrenden repräsentativen Befragung zur Risikowahrnehmung der Bevölkerung in Deutschland gegenüber dem neuartigen Coronavirus. Seit dem 24. März 2020 werden dazu regelmäßig zufällig ausgewählte Personen per Telefon unter anderem zu ihrer Einschätzung des Ansteckungsrisikos und zu den von ihnen getroffenen Schutzmaßnahmen befragt.  

So gaben bereits im Sommer 2020 jeweils mindestens 90% der Befragten an, dass sie Bedeckungen für Mund und Nase tragen, Ab-stände einhalten und sich gründlicher die Hände waschen. Die Mehrheit informiert sich zudem regelmäßig über das Geschehen rund um das neuartige Coronavirus. „Dies zeigt, dass Corona Einzug in den Alltag gefunden hat“, kommentiert Kirsch die Ergebnisse. 

Hier nochmal mehr Infos: www.bfr.bund.de/corona-monitor  

Tatsächlich ist es gar nicht allzu überraschend, dass viele Menschen inzwischen gut mit der Situation zurechtkommen. Denn die Gewöhnung arbeitet für uns. Menschen sind anpassungsfähig. Studien zeigen, dass selbst einschneidende Lebensereignisse wie eine Trennung vom Partner oder eine schwere Krankheit die Lebenszufriedenheit vieler Menschen nicht langfristig senken. Menschen arrangieren sich nach einem kurzen Schockmoment mit den neuen Umständen und sind ähnlich zufrieden mit ihrem Leben wie zuvor. 

So ähnlich ist es auch mit der Corona-Pandemie: Viele Menschen hätten ihr Verhalten angepasst, meint Britta Renner Dr. der Psychologischen Diagnostik und Gesundheitspsychologie. Neue Probleme ersetzen alte. „Die aktuellen Verhaltenseinschränkungen der Bevölkerung können auch Chancen bieten“, sagt sie. Die Gesundheitspsychologin meint damit, dass Menschen gerade aus den Einschränkungen durch die Krise auch Positives ziehen.  

Heute, wo wir ein Jahr mit der Pandemie leben, haben wir uns nahezu an den Ausnahmezustand gewöhnt. Unsere neue Normalität hat aber für jeden von uns Veränderungen mit sich gebracht.

Negativ? – nicht nur!  

Die kollektive Erfahrung 

Viele Menschen schätzen die schönen Dinge, die neu im Leben auftauchen oder auch schon immer da sind, stärker wert – tiefergehende persönliche Kontakte mit anderen, gutes Essen oder ein Buch. Die vielbesagte Achtsamkeit fällt den Meisten leichter, wenn es weniger Auswahlmöglichkeiten und Ablenkung gibt, zeigen ihre Daten. Das bedeutet auch, dass Menschen stärker nach ihren Werten handeln und sich auf das zurückbesinnen, was sie wirklich als entscheidend empfinden.   

Zeit, die Erkenntnisse dieser Neuen Zeit zu sammeln: Wie habt ihr die Corona-Zeit genutzt? Was habt ihr im Pandemiejahr gelernt? Hat die Pandemie Euer Leben verändert? 

Wir wünschen von Herzen: 

Bleibt „negativ“, denkt positiv! 🤗💖


Zum Abschluss:

Ihr wisst es vielleicht schon, kluge, zum denken anregende, oder einfach schöne Zitate lieben wir sehr 🥰 und teilen sie darum auch gerne mit Euch 😊

Heute haben wir mal etwas anderes vorbereitet, die außergewöhnlichen Kurzgeschichten lesen sich wirklich angenehm. Schaut einfach mal rein:

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊