Schon wieder ein Blogtag, bald ist Weihnachten und davor ist noch der 18.12.!

Was ist am 18.12? Was macht den Tag denn so besonders? 

Ja, der 352 Tag des Jahres 2020 und damit dann in diesem Jahr der letzte Schultag vor Weihnachten in NRW, weil die Landesregierung mit dieser Idee die ältere Generation, wie Großeltern schützen möchte. Das heißt nämlich Lerner und Lehrkräfte können vor Heiligabend sechs Tage zuhause bleiben und minimieren so das Risiko einer möglichen Corona-Infektion zumindest in der Schule, bzw. auf dem Hin- und Rückweg. Die Ansteckungsgefahr für ältere Verwandte, wie beispielsweise die Großeltern, soll somit verringert werden. Aber wir sind ja eher weniger politisch unterwegs: 

Wir bloggen über den: Weltweiten Back Kekse Tag  

Also für alle die es bisher noch nicht gemacht haben, nun wird es höchste Zeit Plätzchen zu backen, denn die Adventszeit ist in vollem Gange. Ofen an und los geht’s, hier kommen Fakten Tipps und Ideen und ein paar Bilder zur Inspiration. 

 

 

 

Wer hat´s erfunden? 

Nein, nicht die Schweizer 😉 

Der Tag der Kekse wurde 1987 von Matt Nader, dem Gründer von „Blue Chip Cookie Company“ ins Leben gerufen. Weltweit bekannt wurde der Tag in den 1980er Jahren durch das Krümelmonster der Sesamstraße. 

Die Menschen in Großbritannien haben übrigens auch einen nationalen Biscuit Day am 29. Mai.

Wir haben bei unseren Recherchen zu diesem Blogbeitrag rausgefunden, dass es den ein oder anderen Tag gibt, der inhaltlich sehr nah an dem Back-Kekse-Tag dran ist, exemplarisch sei dazu auf die folgenden Termine verwiesen: 

  • den Tag der Oreo-Kekse (engl. National Oreo Cookie Day) am 6. März, 
  • den Tag der Tier-Kekse (engl. National Animal Crackers Day am 18. April, 
  • den Krümelmonster-Tag (engl. National Cookie Monster Day) am 2. November, 
  • den Plätzchen-Tag oder Tag der Kekse (engl. National Cookie Day) am 4. Dezember 

 

 

 

Ideen und Rezepte: 

So nun endlich kommen die versprochenen Ideen und Rezepte😉 

 

Richtige Weihnachtskekse 

das ist ein Teig der fast alles verzeiht, kann man gut mit Kindern bearbeiten, den kann man färben, mit Zitronen oder Orangenreibseln, Streuseln, Kakaonibs etc. variieren. 

Unter der doppelten Menge fangen wir gar nicht an zu backen, so wie es hier steht, gibt das je nach Größe ca. 40 Kekse. 

Zutaten 

250 Gramm Weizenmehl 

90 Gramm Zucker 

125 Gramm Butter 

1 mittelgroßes Ei 

1 Tütchen Vanillezucker oder ein TL gemahlene Vanille 

 

Zubereitung

Mehl und Zucker in eine Schüssel geben. Die Butter in kleinen Stückchen sowie das Ei hinzufügen und zu einem Mürbteig verkneten. Teig zu einer großen Kugel formen und in Folie gewickelt für mindestens eine halbe Stunde kühlstellen. 

Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen. Die Teigkugel halbieren (eine Hälfte zurück in den Kühlschrank) und auf einer Backmatte oder leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit der zweiten Teigportion ebenso verfahren. Teigreste immer wieder zusammenkneten und nochmal kurz kühlen. 

Die Plätzchen nach Belieben mit einem verqirlten Eigelb bepinseln (siehe Tipps). Je nach Dicke ca. 10-12 Minuten goldgelb backen. Abkühlen lassen, vom Blech nehmen und nach Belieben mit Zuckerguss, Streuseln und anderem Zuckerzeugs verzieren (siehe Tipps). 

Wer es dann lieber unkonventioneller möchte: 

 

 

Banane trifft Mandel-Kekse 

Zutaten

100 g Margarine oder Butter (für Veganer z. B. Alsan) 

130 g Traubenzucker oder normalen Zucker dann aber nur 110g 

½ Pck. Backpulver 

1 Banane, nicht zu reif, die ersetzt die Eier (1-2 Stück) 

200 g Weizenmehl (405) klappt auch mit Dinkelmehl ohne Probleme 

100 g Mandel(n), gemahlen 

Etwas Vanille, Lebkuchengewürz oder Zimt 

 

Zubereitung

Alle Zutaten gut miteinander verkneten. Abschmecken und bei Bedarf mehr Zucker hinzufügen. Vom Teig kann bedenkenlos genascht werden, da kein Ei drin ist. Den Teig bemehlen und für 1 – 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Damit der sich nachher auch schön verarbeiten lässt.
Den Teig ausrollen, nach Herzenslust ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze (Umluft 150 – 160°C) 8 – 10 Minuten backen. 

Gut auskühlen lassen, am besten über Nacht in der offenen Keksdose, dann gut verschließen. 

Weil aller guten Dinge drei sind, gibt es auch noch ein drittes Rezept aus unserem Fundus: 

 

 

 

Anis-Kekse

Zutaten

200 g Puderzucker 

2 mittelgroße Eier 

1-2 gestrichene TL Vanillezucker 

2 gestrichen TL gemahlener Anis 

175 g Mehl, (Weizenmehl) 

½ TL Backpulver 

 

Zubereitung

Puderzucker und Eier in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen. Vanillezucker und Anis unter Rühren in 1 Minute einstreuen und die Masse weitere 2 Minuten weiter rühren. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und zweimal kurz auf niedriger Stufe weiterrühren.  

Je nach Konsistenz noch 1-2 EL Mehl dazugeben und gut einarbeiten.
Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, möglichst gleichmäßige kleine Sternchen von oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen und bei Zimmertemperatur ca. 60 Minuten trocknen lassen. 
Anschließend in den vorgeheizten Backofen auf der mittleren Einschubhöhe bei etwa 160° – 170 ° ca. 12 Minuten backen. Das Gebäck sollte nicht braun werden. 
Die Plätzchen mit dem Backpapier vom Blech nehmen und auf einem Kuchenrost unbedingt auskühlen lassen. 
Anschließend in einer Blechdose gut verschließen. 

 

 

 

Tipps und Tricks fürs Kekse backen: 

Wer die Kühlzeit verkürzen möchte, steckt den Teig statt in den Kühlschrank in den Gefrierschrank, braucht dann nur die Hälfte der Zeit maximal. 

 Die meisten Kekse schmecken pur lecker. Wer sie zusätzlich verzieren will, hat viele Möglichkeiten: 

Vor dem Backen mit einem verquirlten Eigelb bestreichen und nach Belieben mit (backfesten) Zuckerstreuseln dekorieren. Wir lassen das Eigelb meist weg, ihr könnt auf dem Foto sehen wie es dann in etwa aussieht: 

Nach dem Backen auskühlen lassen und mit Zuckerguss bestreichen sowie Zuckerdekor bestreuen. Sieht besonders schön bei dunklen Teigen aus. 

Alternativ weiße oder dunkle Kuvertüre vorsichtig schmelzen und zum Bestreichen verwenden. Statt die Plätzchen komplett damit zu überziehen, kann man auch nur feine Schoko-Linien darauf verteilen. 

 

Wenn ihr wollt, dass eure Kekse was ganz Besonderes sind, dann fertigt einen hellen und dunklen Teig gleichzeitig an und wenn eure Teige dann richtig gut durchgekühlt sind, dann rollt beide gleichmäßig aus. Sie sollten nicht zu dünn sein (ca. 5mm) aber beide die gleiche Dicke haben. Jetzt stecht Ihr Formen aus, Herzen, Sterne, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur, dass ihr die Löcher des einen Teigs wieder mit Teig der anderen Farbe auffüllt. Rollt noch einmal ganz vorsichtig mit eurem Nudelholz über den Teig. Jetzt habt Ihr schon das fertige Muster im Teig. Legt sie vorsichtig auf ein Backblech und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober- Unterhitze oder 160 °C Umluft für ca. 8 Minuten.  

 

 

 

 

Tipps für die Eiligen

Wenn es mal richtig schnell gehen muss: 

Man kann auch durchaus aus gekauften Zutaten hübsche selbstgemachte Keksmitbringsel herstellen: 

 

Da gibt es sicher noch jede Menge Platz für Kreativität, aber bedauerlicherweise fehlt uns dafür dann schlichtweg die Zeit 😉 

Vielleicht werdet ihr einfach kreativ, und teilt eure Fotos mit uns bei Instagram oder Facebook 

Wir freuen uns auf viele tolle Bilder und gerne auch auf neue Rezepte 😉 

 

 

 

Keks-Kunst

Man kann es übrigens zur wahren Meisterschaft bringen, dafür müssen wir noch jede Menge üben, praktischerweise kommt die Adventszeit immer wieder, wobei wir auch ohne Advent schonmal Kekse backen 👼

Wenn ihr Kekse von einer wahren Keks-Künstlerin sehen wollt, dann schaut mal bei Teri Pringle Wood auf Facebook und  Instagram vorbei!

Hinter dem Namen Teri Pringle Wood verbirgt sich eine kalifornische Dame, die mittlerweile über 70 Jahre alt, sie ist ihr Leben lang Gestalterin gewesen, hat die Kekskunst für sich aber erst mit dem Ruhestand entdeckt, eigentlich ein Unruhestand, denn sie backt und backt und backt und dekoriert…Besonders bemerkenswert ist, dass sie sich das alles selbst beigebracht hat. 

Wer gut englisch kann, dem legen wir diese Seite ans Herz: 

www.cakedoctor.blog

 

 

 

 

 

Wir haben ein Rezept von Teri Pringle Wood gefunden, dass wir Euch nicht vorenthalten wollen: 

 

Honig-Lebkuchen 

Zutaten

    225 g Butter 

    180 g Zucker 

    360 g Honig von guter Qualität 

    2 TL Backpulver 

    4 TL Ingwer 

    4 TL Zimt 

    1 TL Nelken 

    1 TL Muskat 

    1/2 TL Salz 

    35 g Kakaopulver (Je nach gewünschter Farbintensität)  

    3 Eier 

    1200 g Mehl Type 405 

Eiglasur 

    1 TL Wasser 

    1 Ei 

Royal Icing 

    900 g Puderzucker 

    1/2 TL 

    Weinstein 

    Alternativ: einen Teelöffel Zitronensaft 

    2 TL Vanilleextrakt 

    10 EL Eiweiß  

 

So wird´s gemacht: 

Bei mittlerer Hitze die Butter in einem mittelgroßen Topf schmelzen. Zucker hinzufügen und rühren, bis er sich größtenteils aufgelöst hat Honig hinzufügen und umrühren, bis die Mischung sehr heiß und glatt ist (AUF KEINEN FALL KOCHEN). Von der Herdplatte nehmen.  Zusammengeben: Backpulver, Ingwer, Zimt, Nelken, Muskat und Salz. Je nach gewünschter Farbe Kakaopulver hinzufügen (bis zu 35 g). In die warme Buttermischung geben und gut verrühren. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Jetzt wird gemixt: 3 Eier. Mischen, bis alles vermischt ist. 1200 g Mehl (Type 405) hinzufügen. Wenn alles Mehl vermengt ist, Teig in zwei Hälften teilen und in mehrere Schichten Frischhaltefolie einwickeln. An einem kühlen Ort mindestens 24 Stunden oder bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern. Wenn der Teig gekühlt ist, ihn auf Raumtemperatur bringen, um ihn zu verarbeiten. Ofen auf 190 ° C Ober- Unterhitze vorheizen. Arbeitsplatte leicht mehlen. Den Teig kneten, bis er sehr glatt, geschmeidig und nicht mehr klebrig ist. Bei den meisten kleinen Keksen auf 0,5 cm ausrollen. Bei größeren Keksen etwas dicker ausrollen. 

Kekse 6 Minuten backen. Überprüfen, ob die Kekse Blasen haben. Diese vorsichtig glätten und weiter backen, bis sie fertig sind. Gesamtbackzeit ca. 9 Minuten für mittlere und bis zu 14 Minuten für große Kekse. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Eiweiß die noch warmen Kekse bestreichen. Wir lassen die Nährwertangaben mal weg, wir wissen ja alle, dass allzu viel ungesund ist 😉 

 

 

Ob Cookie oder Biskuit, Plätzchen oder einfach Keks, wir wünschen:

Viel Freude beim Nachbacken und natürlich Guten Appetit und…allen einen entspannten Back-Kekse-Tag,

Jackie, Dominique, Katharina und Mary😊