Hallo Welt! Schön, dass ihr wieder dabei seid.

Unser neuer Blogbeitrag dreht sich um das Thema: Was lernen wir eigentlich aus unseren Baustellen im Leben?

Jede*r von uns kennt sie:

Diese Gewohnheiten, die man einfach nicht loswird. Wir wissen es ist nicht gut für uns. Wir kommen dadurch immer wieder ins Stolpern. Diese Dinge, wegen denen wir das Gefühl haben, einfach nicht weiterzukommen. 

 Das ist bei uns allen ganz unterschiedlich: 

  • Rauchen 
  • Schokolade 
  • Dinge aufschieben 
  • Finanzen 
  • Sport  
  • Gesundheit 

Wenn man diese Dinge zusammenfasst, bleibt im Kern eine Sache: Die Routine. Es sind also unsere Routinen, an denen wir scheitern. 

Es fängt an bei den Neujahrs-Vorsätzen:

Endlich wieder mehr Sport. Endlich weniger vor dem Handy hängen. Endlich gesünder ernähren (was auch immer das heißt) und endlich mehr lesen. Alles gute Ansätze. Bis wir merken: So geht´s irgendwie doch nicht. Von anfänglichen 4-5-mal die Woche Sport, sind wir am Ende froh, wenn wir es vielleicht 1-2-mal schaffen. Weil das Leben dazwischenkommt.  

Und so läuft das auch mit den großen Baustellen im Leben. Mit unserer Einstellung uns selbst gegenüber. Unserer Selbstwahrnehmung. Unseren Erfahrungen, die uns als Kind geprägt haben und die wir heute nicht mehr zu ordnen können. Weil wir es vergessen haben. Oder weil wir gelernt haben, dass es normal ist „sich nicht so ganz gut zu fühlen“.  

Wir haben uns angepasst. Wir haben gelernt mit diesem Umstand zu leben, dass alles „nur ok“ ist. Denn immerhin wird uns auch beigebracht, dass wir dankbar sein sollen, mit dem was wir haben. Wir lernen, dass wir Dinge mit uns selbst ausmachen. Bloß keinem damit zur Last fallen. Und es macht ja auch Angst, sich mit Dingen auseinander zu setzen, die einem eine Heidenangst einjagen.

Lieber verdrängen – das ist einfacher. Oder?! 

Das Monter unter dem Bett

Das Verrückte ist: Je mehr wir solche Dinge vor uns herschieben, desto größer wird das „Monster“ unter dem Bett. Dieses fiese Ding, über dem wir gelernt haben zu schlafen. Immer mit einem halben Auge wach.

Bedeutet im übertragenen Sinne:

Es lässt uns eigentlich nie so richtig los. Also richtig gut und befreit schlafen können wir nicht. Auch wenn wir das gar nicht merken. 

Und was ist die Lösung? Gibt es überhaupt eine? 

Ja – vielleicht. Denn so unterschiedlich unser Ballast ist, den wir mit uns herumschleppen, so unterschiedlich können die Lösungen dafür sein. Es ist natürlich auch so, dass sowas leider einfach seine Zeit braucht. Und damit ist auch ein gewisses Maß an Geduld notwendig. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, gibt es ein paar Techniken, die helfen können. Ihr müsst für euch herausfinden, welche die Richtige ist. 

Denn wenn ihr eure Technik habt – entwickelt ihr Stärken, die euch helfen, über euch hinaus zu wachsen. Und darum geht´s hier doch auch, oder?! 

Also nochmal:

Wie durchbrechen wir unsere ganz eigenen „Teufelskreise“? 

Möglichkeit No. 1 

Zunächst kann es helfen, dass ihr euch einen Überblick verschafft – Was genau ist es was ihr ändert wollt? Dabei könntet ihr euch zum Beispiel ein Vision Board basteln. Das geht analog oder digital. Ein Vision Board ist so eine Art Collage: Alles was ihr euch wünscht, setzt ihr in Bildern um. Sucht euch Inspirationen! Wer ist so eine Art Vorbild? Wer bringt euch dazu, zu sagen „Ich möchte gerne so werden wie sie oder wie er“? Diese Person gehört auf euer Board. Damit ihr eure Ziele erreicht kann es hilfreich sein, dass ihr euch ein zeitliches Ziel dazu setzt. Also zum Beispiel: „Ziel xyz möchte ich in einem Jahr erreichen.“ Dabei kann man nochmal in langfristige und kurzfristige Ziele unterscheiden. Wenn ihr es zum Beispiel schaffen wollt, mehr Wasser zu trinken, dann könnte das ein kurzfristiges Ziel sein. Um das zu einer Routine zu machen, gilt es als erwiesen, dass ihr mindestens 66 Tage braucht, damit diese neue Gewohnheit „bleibt“. (http://routiniert.com/gewohnheit-aendern/) 

Möglichkeit No. 2 

Der nächste Schritt besteht darin, zu überlegen, wie ihr euer Ziel erreichen wollt. Also was braucht ihr alles, um eine neue Routine zu festigen? Wenn ihr zum Beispiel als Ziel habt mehr joggen zu gehen, kann es helfen sich an Tag 1 eine Erinnerung ins Handy einzuspeichern, mit dem Ziel in 66 Tagen. Das Ziel besteht darin 66 Tage es durchzuhalten zum Beispiel 3x die Woche zu joggen. Oder eine beliebig andere Zahl, die in eurem Alltag Platz finden kann. Sucht euch eine Zahl, die machbar und gleichzeitig eine Herausforderung ist. Aber eine die euch nicht dazu bringt eure neue Gewohnheit nach einer Woche wieder aufzugeben. – Okay, was brauchen wir noch? Vielleicht etwas, was euch zum Joggen motiviert. Vielleicht neue Schuhe? Vielleicht neue Kopfhörer? Ihr findet sicher etwas, wodurch eure neue Gewohnheit noch mehr Spaß macht.  

Möglichkeit No. 3 

Alles klar, wir haben ein neues Ziel. Wir haben unser „warum“. Wir haben neue Schuhe oder Kopfhörer und wir haben ein zeitliches Ziel. Was noch? 

Noch mehr Motivation! Zum Beispiel in Form einer Belohnung, wenn ihr die 66 Tage durchgehalten habt. Zum Beispiel ein neues Outfit oder eine besondere Verabredung. Auch dieser Tag muss in den Kalender! Wenn beim ersten Zwischenschritt eine Belohnung wartet, könnt ihr mental besser durchhalten. Dann wisst ihr, dass etwas Positives auf euch wartet. Und nicht nur eine Belohnung wartet, in welcher Form ihr sie für euch einsetzt. Sondern auch, dass ihr wisst – ich hab´ durchgehalten! 

Also:

Welche neuen Gewohnheiten wollt ihr euch demnächst oder in Zukunft angewöhnen?

und/oder: Welche Teufelskreise wollt ihr durchbrechen? 

Wir freuen uns auf eure Erfahrungsberichte! 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir, dass es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net !

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊