Hey, es geht voran! 

Womit? Na ja Prio- Gruppe III wird jetzt geimpft, die Inzidenzzahlen sinken, es scheint doch noch Zeit für Eis 🍦🍨 zu werden … Das lässt uns hoffen! 

Aber was ist denn eigentlich Hoffnung? 

Laut Wikipedia: 

„… ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht. …weiter lesen 

Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.“ Noch so eine Redewendung, aber was heißt das denn nun konkret? 

Oft verwechselt man Hoffnung auch mit Glauben oder Erwartung. Erwartung mit Wünschen und schon ist das Chaos perfekt. 🙊🙈🙉

Wie jetzt⁉

Also versuchen wir mal ein bisschen zu entwirren:

Ein Wunsch ist gleichgestellt mit einer Bitte und zeichnet sich dadurch aus, dass er wohlwollend formuliert ist und ganz wichtig, er beinhaltet ein mögliches NEIN! 

Der Empfänger der Bitte hat somit eine echte Wahl. Wenn der Sender beleidigt reagiert, weil der Empfänger dem Wunsch nicht nachkommen möchte oder zumindest derzeit nicht oder so nicht, handelt es sich nicht per Definition um eine herangetragene Bitte, sondern mindestens um eine Erwartung. 

Viele stecken voller Erwartungen, wie etwas zu sein hat und sein muss. Wie sich jemand zu verhalten hat oder wie was gemacht werden muss. Kaum werden unsere Erwartungen nicht erfüllt, geht das Drama los. Unsere Trauer oder Frustration wandelt sich in Ärger oder Wut. 

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Eine Erwartung kann ich also enttäuschen, aber die Hoffnung nicht

Wir hoffen, dass sich unsere Wünsche erfüllen.  

Hoffnung äußert sich in der eigenen Einstellung

Hier ein paar Beispiele:

Ich habe die Zuversicht, dass sich etwas zum Guten wenden wird („Ich werde wieder gesund“)

Ich habe die Vorstellung, dass eine Situation gemeistert werden kann („den Schulabschluss werde ich meistern“)

Ich glaube, dass ich alleine oder mit der Hilfe anderer eine Lösung finden werde. 

Passend dazu hier zwei Zitate:

Habe Hoffnungen, aber habe niemals Erwartungen. Dann erlebst du vielleicht Wunder, aber niemals Enttäuschungen.“ – Franz von Assisi 

Hoffnung ist die Kraft, die uns auch in großen Herausforderungen trägt.“ – Dr. Angelika Abt-Zegelin eine Erziehungswissenschaftlerin aus Dortmund. 

Ich versuche das mal mit Beispielen zu erklären: 

Mal sehen, also wenn du Hoffnung hast, stellst du dir vor, wie toll es wäre, wenn etwas so eintrifft, wie du es dir wünschst. 🎇

Wenn du Erwartungen hast, gehst du davon aus, dass etwas so eintreffen muss, wie du es dir wünschst bzw. es in deiner Vorstellung existiert, dass jemand etwas genauso tut, wie du es erwartest; dass du für einen Test oder ein Referat genau die Note bekommst, die du erwartest.

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Trifft das Erhoffte ein, freut man sich, weil man es sich „nur“ gewünscht hat und es so gekommen ist, wie man es wollte. Gleich einem „Wunder“. Trifft das Erhoffte nicht ein, war´s halt einfach „Pech“. 

Trifft etwas nicht ein, was man erwartet hat, ist man aber oft echt enttäuscht. Da man fest davon ausgegangen ist, dass etwas so eintrifft, wie man erwartet hat, weil man davon ausgeht die Situation genau einschätzen zu können. Gerade bei menschlichem Verhalten liegen wir oft daneben. 

Deshalb, wenn etwas Erhofftes nicht eintrifft, kann man nicht enttäuscht sein, denn mit „Wundern“ kann man nicht rechnen. Trifft aber etwas Erwartetes nicht ein, ist man enttäuscht. 

Nach dem doch ziemlich langen und kalten Winter, sind einige Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon scheinbar erfroren. Man kann sich nicht so recht von ihnen trennen, weil man hofft sie retten zu können und gießt sie ab und zu und siehe da: Auf einmal entdeckt man das eine oder andere grüne Blatt, das sich hervortraut. Die Hoffnung hat sich tatsächlich erfüllt.

Ähnliches drückt auch das folgende Gedicht von Helmut Zöpfl aus:

„Die Knospe im Herbst, 

die ein neues Blatt birgt, 

wenn das Laub welk vom Baum fällt, 

scheinbar Leben erstirbt. 

Der Vogel, der singt, 

wenn noch finstre Nacht, 

weil er ahnt, dass schon bald der neue Tag erwacht. 

Das gibt mir Vertrauen, 

gibt Hoffnung und Mut: 

Das Leben ist stärker, 

das Leben ist gut.“  

Hoffen wir also darauf, dass wir bald freiwillig im Homeoffice sitzen dürfen, Masken zur Verkleidung und nicht mehr zum Schutz angelegt werden und wir all die lieben Menschen, nach denen wir uns regelrecht sehnen, wieder in den Arm nehmen dürfen ohne befürchten zu müssen, sie anzustecken oder angesteckt zu werden! 

Worauf hofft ihr denn? 

Wir wünschen uns Allen: Demut, Gelassenheit und Geduld, das sind unserer Ansicht nach, die Dinge, die wir besonders in dieser herausfordernden Zeit brauchen. 

 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊