Überall hört man immer wieder, tut was für Euch! 

Auch wir sind große Anhänger von Achtsamkeit und Selbstfürsorge, wie ihr gemerkt haben dürftet 😉

Aus diesem Grund, widmen wir uns heute der Schokolade. Was diese damit zu tun hat versteht ihr nicht? – wir erklären es gern😊

“Alles, was du brauchst, ist Liebe. Aber ein bisschen Schokolade hin und wieder tut auch nicht weh.
– Charles M. Schulz (US-amerikanischer Comiczeichner) 

Für Körper & Seele

Irgendwie entsteht ein belohnendes Glücksgefühl, wenn man Schokolade isst oder auch nach einem anstrengenden Tag ein Schaumbad nimmt: Wir können die Gedanken schweifen lassen (und kommen so auf neue), wir tun unserem Körper und unserem Geist etwas Gutes tun, abschalten und so auftanken. Das ist die angenehme Selbstfürsorge, die die Seele baumeln lässt und die Beine mal hochlegt. 

Selbstfürsorge ist noch viel mehr: Nämlich seiner Seele zu folgen, die Beine in die Hand zu nehmen und ganz aktiv auf sich zu achten – und das kann mitunter (zunächst) recht unangenehm sein. Für sich selbst zu sorgen geht nämlich oft damit einher, nicht zugleich auch allen anderen gerecht werden zu können, wenn wir die Dinge tun, die wir am wenigsten tun wollen: Aber heute geht es um Schokolade 

Kakaobutter und Kakaomasse sind die wichtigsten Zutaten, ohne die Schokolade nicht so schmecken würde, wie wir sie lieben. Beides wird aus Kakaobohnen gewonnen. Eine weitere wichtige Zutat ist der Zucker. Faire Schokolade enthält Rohrzucker aus Fairem Handel, der – wie Kakao – nur in südlichen Ländern wächst. Die Zusammensetzung von Kakao und Schokolade wird in Deutschland durch die Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse geregelt (Kakaoverordnung).

Danach gilt folgende Zusammensetzung: Milchschokolade mind. 25 % & Gesamtkakaotrockenmasse mind. 14 %  Milchtrockenmasse  

Milchschokolade mit Qualitätshinweis wie z.B. Vollmilchschokolade enthält: mind. 30 % Gesamtkakaotrockenmasse & mind. 18 % Milchtrockenmasse, davon mind. 4,5% Milchfett

Weiße Schokolade mind. 20 % Kakaobutter mind. 14 % Milchtrockenmasse, davon 3,5 % Milchfett 

Also ohne Kakaobohne, keine Schokolade, ein Grund die mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Was in der Kakaobohne alles steckt 

Das Endorphin Phenylethylamin und die Aminosäure Tryptophan sorgen zunächst einmal dafür, dass die Ausschüttung von Serotonin, dem Glücksbotenstoff, begünstigt wird. Dadurch macht uns Schokolade glücklich und ist somit auch besser und gesünder als Antidepressiva, aber das konntet ihr euch sicherlich schon denken. 

Obwohl unser Gehirn nur rund zwei Prozent unserer Körpermasse ausmacht, ist es das energiebedürftigste Organ unseres Körpers: Es verbraucht täglich jeweils ein Fünftel unseres gesamten Energie- und Blutzuckerhaushalts sowie des Sauerstoffs, der im Blut enthalten ist. Damit unsere Gedanken reibungslos fließen können, brauchen wir 24 Stunden am Tag einen kontinuierlichen Energiestrom. Glucose, auch Traubenzucker genannt, hilft uns dabei. Sie ist das wohl elementarste Kohlenhydrat, wenn es um die Energieversorgung unseres Gehirns und damit unsere Fähigkeit zum Denken geht. 

Viele greifen in der Schule oder während der Arbeit schnell nach konzentriertem Traubenzucker. Die Energie, die wir unserem Körper damit zuführen, verpufft jedoch in der Regel nach nur 15 Sekunden. Das schafft einen sehr kurzfristigen Energieschub, ist aber langfristig kein sehr denkförderndes Unterfangen. Anders ist das bei Schokolade: Die gibt ihre Energie deutlich langsamer an den Körper ab und kann unser Gehirn damit auf längere Zeit mit der benötigten Glucose versorgen. Das hat übrigens nicht nur Vorteile für die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns, sondern auch für die unseres gesamten Körpers. Im Gepäck von erfahrenen Bergsteigern findet man zum Beispiel nur selten Traubenzucker, viel häufiger dafür Schokolade in allen Variationen. 

Doch das ist noch nicht alles: Kakao, seit jeher die wohl wichtigste Zutat in fast jeder Tafel Schokolade, enthält ebenfalls Stoffe, die uns beim Denken unterstützen können. Er ist besonders reich an Tryptophan, einer Aminosäure, die im Gehirn zum Neurotransmitter Serotonin umgewandelt wird. Neurotransmitter sind Botenstoffe, die als chemische Verbindung Nervenimpulse von Gehirnzelle zu Gehirnzelle weiterleiten. Ohne sie würden die meisten Signale nicht in unserem Gehirn ankommen. Denken, aber auch Fühlen und Handeln wären dann kaum möglich. Serotonin unterstützt den Körper bei dieser Signalübertragung und ist darüber hinaus besonders bekannt dafür, eine stimmungsaufhellende Wirkung zu haben.  

Die Wirkungen im Überblick 

Kommen wir nun zu den vielleicht weniger bekannten Informationen, was Schokolade alles bewirken können soll. Da es doch einige sind, gibt es nachfolgend einige Stichpunkte. 

Aber auch das war noch nicht alles, laut einer Harvard-Studie soll sich der Konsum von 2 Trinkschokoladen positiv auf das Gedächtnis auswirken. In Dem Fall wäre es also nicht nur lecker, sondern auch super für die grauen Zellen. 

Übrigens kann man diese kleinen Helferlein, namens Flavonoide (=Untergruppe der Polyphenole) sogar schmecken. Das sind nämlich die Bitterstoffe, die der Schoki erst ihre unverwechselbare herbe Note geben. Um das mal in ein vorstellbares Verhältnis zu setzen: in 14 mg dunkler Schokolade stecken so viele Bioflavonoide wie in einem Glas Orangensaft. 

Flavonoide sind sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die unser Körper nur über Nahrung aufnehmen und beispielsweise für die Neurogenese, also die Neubildung von Gehirnzellen, verwerten kann. 

Trotz der positiven Wirkungen, die Schokolade auf unser Denken haben kann, ist sie natürlich kein Wundermittel: Tryptophan wird von unserem Gehirn nur in Serotonin umgewandelt, sofern davon ein Mangel vorherrscht, und auch Flavonoide können nur begrenzt zur Neurogenese, also die Bildung von neuen Nervenzellen genutzt werden. Schokolade in großen Mengen bringt daher gar nichts. Im Gegenteil, die überschüssige Energie wird nicht vom Gehirn genutzt, sondern in Fettzellen des Körpers abgespeichert. Dann also einfach zur Bitterschokolade greifen? Die enthält immerhin weniger Zucker, hat einen höheren Kakaoanteil und damit auch mehr der gesunden Stoffe, die im Kakao zu finden sind. Aber auch für Bitterschokolade gilt: Nicht tafelweise naschen, sondern Stück für Stück genießen. 

Was gibts es noch zu wissen?

Schoko-Schock

Petition unterschreiben hier:

www.inkota.de/lieferkettengesetz

Ihr fragt euch sicher die ganze Zeit warum wir gerade im Juli über Schokolade schreiben? 

Weil am 07.07. der nationale Tag der Schokolade in Amerika ist, der internationale Tag der Schokolade (engl. International Chocolate Day) fällt jedes Jahr anlässlich des Geburtstags des Süßwarenherstellers Milton S. Hershey (1857 – 1945) auf den 13. September..

Hier Abschließend noch ein paar Schokoladenfakten: Im europäischen Vergleich zählen deutsche Verbraucher zu den größten Liebhabern süßer Schokolade. Pro Kopf konsumierten deutsche Verbraucher im Jahr 2019 rund 9,2 Kilogramm Schokolade im Jahr, damit liegt der durchschnittliche Verbrauch um 0,7 Kilogramm niedriger als in der Schokoladennation Schweiz laut Daten von statista. Für 2020 konnten wir leider keine Daten finden. 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir, dass es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net !

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊