Hallo Welt! Es ist wieder Mittwoch und ihr wisst was das heißt – Es ist wieder Zeit für einen neuen Blogbeitrag. Schön, dass ihr wieder dabei seid! 

Unser Name ist Programm: staerken.net bedeutet Impulse setzen. Inspiration. Motivation. Und Selbstbewusstsein. Wir wollen euch dazu inspirieren, dass ihr eure Stärken entdeckt und auf dieser Reise zu eurem „wahren Ich“ finden könnt. Das ihr an euch Seiten entdeckt, die ihr nicht für möglich gehalten hättet. Und genau darum soll es heute auch in diesem Blogbeitrag gehen.  

Vor ab, ganz viele Fragen

Wie entdecken wir unsere ganz persönlichen und besonderen Stärken, die uns ausmachen? Wie können wir vermeintliche Schwächen in Stärken verwandeln? Und wie können wir unser Selbstbewusstsein entwickeln oder wiederentdecken? – Fragen über Fragen! 

Jeder kennt sie: Diese kleinen fiesen Unsicherheiten, die wir mit uns selbst ausmachen. Diese fiesen kleinen Gedanken, die uns nachts wachhalten oder tagsüber ablenken. Dieses Gedankenkarussell aus Selbstzweifeln, wie „Bin ich gut genug?!“ – „Bin ich hübsch genug?!“ – „Bin ich erfolgreich genug?!“… ihr wisst was wir meinen. Jede*r kennt das.  

Die zentralen Fragen, die sich bei diesen Selbstzweifeln aufdrängen sind: Woher kommen diese Gedanken? Und wie hängen diese zusammen? Der Zusammenhang könnte in etwas liegen, was sich Selbstwahrnehmung nennt. Und Achtsamkeit. Vor allem sich selbst gegenüber. 

Woher Selbstzweifel kommen, kann bei jedem von uns ganz unterschiedlich sein. Es gibt negative Glaubenssätze, die sich in uns so verinnerlicht haben, dass wir annehmen, dass sie wahr sind. Vielleicht hat euch in der Kindheit mal Jemand gesagt „Du nervst“ oder „Ja ich hab dich lieb, wenn du jetzt ganz ruhig bist“. Die Folgen davon könnten sein: Entweder habt ihr euch zu einer Person entwickelt, die laut ist und gerne im Mittelpunkt steht. Ganz nach dem Motto „Jetzt erst recht!“. Weil euch diese Situationen früher wütend gemacht haben. Oder als Folge solcher Erfahrungen könnte es auch sein, dass ihr traurig geworden seid. Und diese Gefühle mit euch ausmacht, nur um anderen zu Gefallen. Nur um keine negativen Gefühle in eurem Gegenüber auszulösen. Um das Gefühl zu haben gemocht oder geliebt zu werden. 

Solche Erfahrungen haben massive Auswirkungen auf unsere Selbstwahrnehmung, unser Selbstbewusstsein und auf die Achtsamkeit, mit der wir uns selbst begegnen.  

Aber was ist denn eigentlich Selbstbewusstsein?

Selbstbewusstsein beschreibt laut Definition das „tiefe Überzeugtsein von den eigenen Fähigkeiten“, das Vertrauen in die Handlungskompetenz und den eigenen Wert. Seine Verwandten und Synonyme – „Selbstvertrauen“ und „Selbstwertgefühl“ – sind somit Ausdruck mentaler Stärke. Wer sie besitzt, geht nicht nur gelassener mit Konflikten und Konfrontationen um. Selbstbewusste Menschen trauen sich auch mehr zu und haben in der Folge oft auch mehr Erfolg. (www.karrierebibel.de/selbstbewusstsein-selbstvertrauen) 

Um herauszufinden, wie wir unser Selbstbewusstsein entwickeln und stärken können, ist es hilfreich sich folgende Fragen zu stellen: 

  • Was kann ich? 
  • Was bin ich wert? 
  • Wer bin ich 

Zugegeben, keine einfachen Fragen. Und es wird auch nicht einfacher, wenn wir uns immer wieder mit ihnen auseinandersetzen. Denn das ist tatsächlich notwendig – wir entwickeln uns immer weiter und so auch unser Selbstbewusstsein und Eigenwahrnehmung. Während wir als Kinder uns noch kaum bis wenig Gedanken darüber machen, ob wir etwas können oder nicht, so kann es möglicherweise sein, dass wir es nicht mehr versuchen, wenn wir älter werden. Nehmen wir das Beispiel: Stellt euch vor, ihr seid so 6,7 oder 8 Jahre alt und im Urlaub.

Es ist ein herrlicher Sommertag, es duftet nach Sonnencreme und ihr spielt mit euren Freunden im Freibad. Ihr taucht, ihr macht Rollen im Wasser und testet aus, wer von euch länger einen Handstand im Wasser machen kann. Könnt ihr es sehen? Es ist davon auszugehen, dass ihr sorglos seid und nicht mal daran denkt euch im Wasser die Nase zuzuhalten. Beim Tauchen haltet ihr ganz natürlich die Luft an und pustet sie durch die Nase wieder aus. Ihr müsst nicht mal über diese Technik nachdenken – ihr macht es einfach.  

Spulen wir 20 Jahre weiter. Stellt euch wieder vor: Es ist Sommer, ihr seid im Urlaub mit eurem Partner*eurer Partnerin. Ihr seid im Meer oder irgendwo wieder im Wasser und ihr spielt miteinander, wie Kinder. Dabei passiert es, dass ihr unvorbereitet Kopf über ins Wasser geworfen werdet. Was passiert?! Plötzlich eine Abwehrhaltung. Eine Unsicherheit, wie genau ihr jetzt die Luft anhalten könnt, sodass kein Wasser in eure Nase gelangt. Und ihr werdet nervös. Und natürlich kommt Wasser in die Nase und ihr schluckt Wasser.  

Der Unterschied in beiden Situationen ist die: Es liegen 20 Jahre und damit Erfahrungen zwischen diesen Momenten. Mit 8 Jahren ist es für euch selbstverständlich, dass ihr diese Technik mühelos beherrscht. Mit den Erfahrungen kommen die Sorgen, ob man es wirklich schaffen kann.

Und dann kommen die Zweifel. 

Wie können wir also wieder lernen in unsere Fähigkeiten zu vertrauen?  

So offenbart sich Selbstbewusstsein in unterschiedlichen Ausprägungen und Facetten:  

Selbsterkenntnis: „Das bin ich.“ 

Selbstakzeptanz: „Ich bin gut.“ 

Selbstannahme: „Ich mag mich.“ 

Selbstliebe: „Ich liebe mich.“ 

Selbstwirksamkeit: „Ich kann das.“ 

Selbstsicherheit: „Ich schaffe das.“ 

Selbstglaube: „Ich wird mir gelingen.“ 

Selbstkontrolle: „Ich habe mich im Griff.“ 

Selbstverantwortung: „Ich bin Herr über mein Leben.“ 

Selbstachtung: „Ich respektiere mich.“ 

Alle diese Eigenschaften bedingen, beeinflussen und stärken sich gegenseitig: Wer Vertrauen in seine Fähigkeiten hat, sich seiner Stärken und Qualitäten bewusst ist, sich selbst als wertvoll erachtet, der verliert Hemmungen und Ängste und gewinnt dafür stetig an Selbstbewusstsein und geistiger Unabhängigkeit. 

Wie steht es um dein Selbstbewusstsein? Teste dich anhand der folgenden Fragen: 

  • Fühle ich mich in ungewohnten Situationen oft unwohl? 
  • Habe ich Angst davor, Fehler zu machen? 
  • Traue ich mich selten, meine Meinung zu äußern? 
  • Schlucke ich Probleme gerne herunter? 
  • Fällt es mir schwer, „Nein“ zu sagen? 
  • Bin ich besonders harmoniebedürftig? 
  • Fürchte ich mich vor der Kritik anderer? 
  • Frage ich mich oft, wie ich bei anderen ankomme? 
  • Gehe ich Konflikten aus dem Weg? 
  • Fällt es mir schwer, mich über Ungerechtigkeiten zu beschweren? 
  • Versuche ich es anderen recht zu machen? 
  • Kann ich meine Forderungen schlecht durchsetzen? 
  • Kann ich Wünsche schlecht ablehnen? 
  • Denke ich viel nach und gerate oft ins Grübeln? 
  • Habe ich häufig Schuld- oder Schamgefühle? 
  • Tue ich mich schwer damit, den Augenkontakt zu halten? 
  • Vergleiche ich mich viel mit anderen Menschen? 
  • Warte ich lieber ab, statt etwas zu unternehmen? 
  • Habe ich oft das Gefühl, anderen unterlegen zu sein? 

Falls du bei mehr als 30 Prozent der Fragen zustimmen konntest, ist noch Selbstbewusstsein noch schwach ausgeprägt und könnte eine Stärkung vertragen. 

Wie wir sehen können, ist das mit den Stärken und dem Selbstbewusstsein gar nicht mal so einfach.

Auf welche Stärken seid ihr stolz? 

Berichtet uns davon! Wir freuen uns auf eure Erfahrungen und vielleicht habt ihr ja noch ganz andere Tipps, wie wir unser Selbstbewusstsein stärken können. 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir, dass es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

     

Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊