Hey, wir stimmen Euch heute mal auf unseren Blogbeitrag mit einem Gedicht und passenden Bildern ein: 

„Der stille Garten

Wie gefangen liegt die Sonne

Hier in meinem kleinen Garten,

Wo zu immer neuer Wonne

Tausend Wunder auf mich warten.

Fühle von der Welt da draußen

Nichts mehr hinter seiner Türe,

Lass die Stürme all‘ verbrausen;

Keiner, der ans Herz mir rühre.

Nur den Mond noch und die Sterne

Laß ich in den Garten sehen,

Und so darf ich in die Ferne

Lauter goldne Wege gehen.“

Karl Ernst Knodt (1856 – 1917), deutscher Dichter 

Na worüber bloggen wir heute? – Genau, es geht um das Gärtnern.

Wir erzählen Euch nichts Neues, wenn wir berichten: 

Tägliche Bewegung und frische Luft sind gesund und machen besonders viel Spaß, wenn man sie direkt mit einer nützlichen Tätigkeit verbindet. Da bietet sich die Gartenarbeit geradezu an. Denn das ist nicht nur gut für die Figur, sondern auch für unsere Psyche. Egal ob im eigenen Garten, auf dem Balkon, im Schrebergarten oder im gemieteten Gemüsebeet, sogar auf der Fensterbank hat das Gärtnern Auswirkungen auf unsere Gesundheit. 

Kein Wunder, dass man in vielen Ländern einen “Tag des Gartens” feiert. In Deutschland wird dieser am zweiten Sonntag im Juni bundesweit als Tag des Gartens gefeiert. 2021 fällt dieser Aktionstag somit auf den 13. Juni.  

Wer hat´s erfunden? 

Ins Leben gerufen wurde der Tag des Gartens bereits 1984 vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) und seines damals amtierenden BDG-Präsidenten Hans Stephan. Ziel der damaligen Initiative war es, die Bedeutung des Gartens und der Gärtnerei stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Den Initiatoren ging und geht es dabei vor allem um die folgenden Aspekte: 

  • Zum einen den positiven Einfluss des Kleingartens und der Gartenarbeit auf die Physis und Psyche des Menschen, 
  • zum anderen um die städtebauliche, ökologische und soziale Bedeutung des Kleingartenwesens. 

Vor diesem Hintergrund wird dann auch schnell deutlich, weshalb der Tag des Gartens jedes Jahr unter einem wechselnden Motto steht. Hiermit sollen jeweils aktuelle Themen und Probleme in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt werden 

www.dertagdes.de/tag-des-gartens  

Warum das Gärtnern so gut ist: 

Bei der Gartenarbeit werden eine Unmenge an Muskelgruppen beansprucht: Zum Heben, Schieben, Graben, Bücken, Rücken, Tragen und mehr. Der ganze Körper kommt zum Einsatz. 

Wer regelmäßig im Garten arbeitet, kann also effektiv Muskeln trainieren, die im Alltag zum Einsatz kommen (also so ´ne Art funktionelles Training) und verbraucht außerdem viele Kalorien. Wie jede körperliche Aktivität ist auch das Gärtnern gut fürs Herz. Es fungiert dabei ähnlich wie ein mäßiges Ausdauer- oder Kardiotraining, denn man kommt zwar nicht ins Schwitzen, wie bei einem Sprint oder einer anstrengenden Sportart, regt aber dennoch die Blutzirkulation an.

Man kann dabei sogar abnehmen:

Auch wer ein paar Pfunde loswerden möchte, kann getrost zur Schüppe greifen. Umgraben, Bäume schneiden oder Rasenmähen treiben nämlich auch die Fettverbrennung an. Wer sich richtig anstrengt, kann auf einen Kalorienverbrauch von bis zu 400 Kalorien pro Stunde kommen. Da darf man dann nachher auch ein schönes Stück Kuchen essen, am besten selbstgemacht. 

Mittlerweile zeigen viele Studien, dass ein Aufenthalt in der Natur uns glücklicher und entspannter werden lässt. Viel Grün, Farbenpracht, beruhigendes Wasser. Und auch im eigenen Garten oder Schrebergarten kann man von diesen positiven Effekten profitieren.  

www.presseportal.de 

www.hs-geisenheim.de/Studie_Garten_und_oeffentliches_Gruen_in_Zeiten_des_Corona-Lockdowns.pdf  

Noch dazu setzt körperliche Aktivität bekanntermaßen Glückshormone frei, die auch noch lange nach Feierabend weiter für gute Stimmung sorgen. So hilft Gartenarbeit auch beim Stressabbau und ist eine wahre Fundgrube für Erholung und Entspannung. 

Ein bisschen Unkraut zupfen zählt nicht unbedingt wirklich zu Sport. Wer bei der Gartenarbeit aber immer mal wieder außer Atem kommt, der tut was für seine Fitness, so Dr. Ingo Fromböse, Professor an der Sporthochschule Köln.  

Laut Weltgesundheitsorganisation sollten wir alle 150 Minuten pro Woche Sport machen. Das sind auf fünf Tage gerechnet je 30 Minuten. 

Fromböse gibt Tipps zum Treppenworkout [Training auf der Treppe mit Prof. Dr. Froböse (ingo-froboese.de)], bietet Fitness-Selbsttests [Der Fitness-Test von Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (ingo-froboese.de)]im Internet an und hat sogar das ein oder andere Buch geschrieben darunter hat er auch an einem Fitnesskochbuch Bücher von Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (ingo-froboese.de) mitgeschrieben, bei dem der Speck nicht nur verschwinden soll, sondern sogar gegessen werden darf. Denn – so seine Devise – alles, was man tut, muss mit Genuss verbunden sein, sonst tut man es nicht. 

Positive Effekte  

Die Einwirkung von Sonnenlicht hat klar nachweisliche Effekte auf unsere körperliche Gesundheit. Die Bildung des lebenswichtigen Vitamins D, die Senkung des Blutdruckes und die Stärkung des Immunsystems sind nur einige bekannte Effekte. Sonnenlicht sorgt zudem dafür, dass unsere innere Uhr funktioniert: Wer viel draußen ist, dem fallen Aufwachen und Einschlafen leichter. Außerdem wirkt sich das Licht der Sonne positiv auf die Haut aus und kann bei Ekzemen und Neurodermitis zu Linderung führen. 

Auch den Knochen kommt Gartenarbeit zugute: Studien belegen, dass durch Gartenarbeit Osteoporose vorgebeugt wird. Sie ist außerdem ein gesunder Ausgleich für Menschen, die während der Arbeit einseitigen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind. Wer etwa viel sitzt, steht oder auch schwer hebt, besitzt oft eine ungleichmäßig ausgebildete Muskulatur. Die variablen Bewegungen bei der Gartenarbeit helfen, dies auszugleichen und Haltungsfehler zu verhindern. Gerade ältere oder eingeschränkte Personen können stark von Gartenarbeit profitieren: Sie kann ihnen ausreichend Aktivität bieten, um im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Form zu bleiben. 

Effekte auf den Sehsinn 

Was mich am meisten erstaunt hat bei meinen Recherchen: 

Sogar für unseren Sehsinn ist die Arbeit im Garten wertvoll: Wer sich viel in Räumen aufhält und lange auf Bildschirme schaut, neigt sehr viel stärker zur Kurzsichtigkeit. Die Bewegung im Freiraum sorgt hingegen dafür, dass Ihre Augen sich auch auf weit entfernte Objekte einstellen müssen und damit die Verschlechterung des Sehsinns gebremst wird. 

Effekte auf das Immunsystem 

Das Immunsystem wird im Garten nicht nur vom Sonnenlicht gestärkt. Durch den Kontakt zu Boden und Pflanzen kommt der Gärtner mit diversen Mikroorganismen in Berührung. Bodenbakterien haben zum Teil einen überraschend großen Einfluss auf unser Immunsystem. So stimulieren einige offenbar unsere Abwehrmechanismen und machen uns somit weniger anfällig gegenüber Krankheiten. 

Food Power

Wer auch Obst oder Gemüse pflanzt und nicht nur Blumen, der kann gleich doppelt profitieren. Nicht nur durch Entspannung, Workout und Fitness, sondern auch durch gesundes Essen. Bei allem, was wir selbst anbauen, wissen wir genau, woher es kommt, dass keine Pestizide verwendet wurden und sparen uns auch noch den Transportweg. 

Studien zufolge neigen Nutzgarten-Betreiber dazu, insgesamt mehr Obst und Gemüse zu verzehren, was ihnen ein großes Plus in Sachen Herz- und Stoffwechsel-Gesundheit einbringt. Auch sind die Produkte des eigenen Gartens in der Regel frei von Pestiziden. Frische Kräuter zu verwenden, um kleinere Beschwerden zu behandeln, ist meist wirksamer als getrocknetes Kraut in Form von Tees oder Kapseln zu kaufen. www.imkraeutergarten.at/rezepte 

Und mal ehrlich: Selbst gezüchtet schmeckt auch am besten! 

Zu guter Letzt tut ihr nicht nur Euch selbst etwas Gutes, sondern auch euren Mitmenschen und der Umwelt. Ein gepflegter Garten verschönert die Landschaft, verbessert die Luft und kann auch für andere eine Wohlfühloase sein.

Ganz tolle Seite auch wenn man weder Balkon noch Garten hat:

www.1000gutegruende.de 

www.bienenfuettern.de 

Was bleibt uns dann noch zu sagen? 

An die Schüppe- fertig los 😉 

Schickt uns gerne Fotos von euren Stätten der Erholung oder ladet sie bei Facebook oder Instagram hoch! 

Wir freuen uns auf viele schöne Fotos! 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir, dass es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

     

Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊