Hey, ja schon wieder das Thema Freu(n)de, es bleibt auch bei einer Dilogie, versprochen.

Also mehr als diesen weiteren Beitrag wird es erstmal nicht geben. Nur haben wir eben beim Schreiben des ersten festgestellt, da geht noch was 😉 

Wer den ersten Beitrag verpasst hat, dieser ist am 10.03 erschienen, hier nochmal zum Nachlesen. Im vorigen Beitrag ging es darum, wann ist ein Freund, ein Freund und was verbindet uns mit unseren Freunden

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Mindap 

Sandkastenfreunde, Jugendfreund, Kamerad…genauso wie bei einer Partnerschaft können wir eine Freundschaft nicht erzwingen, das muss von beiden Seiten gewollt werden.  

Es gibt Menschen, die laufen einem über den Weg und dann sind sie einem auf den ersten Blick hin sympathisch und wenn man Glück hat ändert sich das auch nicht, wenn sie den Mund aufmachen 😃💬

Welche Macht der Zufall über unser Wohl und Wehe hat, verblüffte mich total als ich noch mehr recherchiert habe. Ein Team um den Sozialpsychologen Mitja Back untersuchte vor Jahren, wie Freundschaften entstehen. Die Forscher verteilten Studienanfänger per Los in einem Hörsaal. Dann stellte sich jeder »Ersti« kurz vor, und die anderen gaben in einem Fragebogen an, wie sympathisch sie die jeweilige Person fanden. Am Ende hatte so jeder jeden bewertet. Ein Jahr später wurde geschaut, wer miteinander befreundet war. Dies hing weit weniger von den Sympathiewerten als von der Platzierung ab!

Bei über 50% der Studenten die zufällig nebeneinandergesessen hatte, war es so, dass sie im folgenden Jahr besonders »dicke« waren. 

Nicht zuletzt kann der Zufall einen Beitrag zur Sympathie leisten. Schon vor fast 50 Jahren beobachteten Psychologen der University of California in einer Neubausiedlung, dass sich deren Bewohner eher anfreundeten, wenn sie näher beieinander wohnten. Je häufiger sich Bewohner über den Weg liefen, desto netter fanden sie einander. Das Phänomen kennt man unter Fachleuten als »Mereexposure-Effekt«, den Effekt des bloßen Kontakts. Nachzulesen ist das unter anderem hier.

Bei den ersten Treffen lassen wir uns offenbar unbewusst durch manches beeinflussen, was eigentlich nicht so wichtig sein sollte. Doch je länger eine Bekanntschaft dauert, desto mehr kommen andere Dinge zum Tragen, wie echtes Interesse und Verlässlichkeit. Wenn wir uns dazu entscheiden, jemanden näher kennen zu lernen, wird der erste Eindruck immer weniger wichtig. 


Doch lässt sich das Schicksal durch die eigene Geisteshaltung wirklich beeinflussen? Und wenn ja, wie? Das erkunden heute Serendipitätsforscher verschiedener Disziplinen, darunter Psychologen, Soziologen und Verhaltensökonomen, aber auch Medien- und IT-Experten. Was „Serendipity“, deutsch Serendipität genau ist, darüber bloggen wir Anfang April, versprochen. 


So zurück zum Thema! Es gibt Menschen die mir spontan sympathisch sind, sicher eine Voraussetzung damit Freundschaften entstehen vor allen Dingen auch bei Kinderfreundschaften.  Ich bin aber sicher nicht mit jedem Menschen befreundet, der mir spontan sympathisch war, also muss da noch mehr sein… 

Es gibt aber auch Menschen, die sind einem erst total unsympathisch und irgendwann ist man trotzdem befreundet…ist Euch das schonmal passiert? Mir ja! 

Also wie funktioniert das jetzt?!

So richtig beantworten kann man es nicht. Früher dachte ich man kann nur mit jemandem befreundet sein, wenn man ihn schon eine größere Zeitspanne kennt- das ist zumindest aus meiner Erfahrung heraus aber nicht so. Es gibt Menschen mit denen war ich nach sehr kurzer Zeit sehr intensiv befreundet, Einige von ihnen kennen mich vermutlich besser als Teile meiner Familie. 

Freundschaft kann so individuell sein, wie die Menschen, die diese eingehen! Es gibt keine allgemeingültigen Regeln wie du musst dich einmal in der Woche sehen, zweimal in der Woche telefonieren, … Manchmal ist das Gespräch mit einem Freund wie eine Therapiestunde 

Beste Freunde lassen unendliche Wege kürzer aussehen und helfen, unüberwindbare Hindernisse doch zu bezwingen, das ist auch wissenschaftlich belegt. 

Generell fühlen wir uns besonders bei Menschen wohl, die uns unterstützen, wertschätzen und respektieren. Der Grund ist unser ständiges Bedürfnis nach Sicherheit und Selbstbestätigung.  Das könnt ihr hier noch genauer nachlesen, auch dazu gibt es wissenschaftliche Studien. 

Der Mensch, den wir Freund nennen, kennt uns unglaublich gut, schaut unvoreingenommen und direkt mitten in unser Herz. 

Aber muss es wirklich immer ein Mensch sein, mit dem wir eine Freundschaft eingehen? 

Tierische Freundschaf 🐶

Es heißt doch sicher nicht ohne Grund „Der Hund ist der beste Freund des Menschen!“ 🐕

„Es gibt wenige (Menschen), die sogar einen kleinen Überfluss an intellektuellen Kräften haben. . . Mit den anderen ist es besser, keine Beziehungen einzugehen. . . was sie zu sagen haben, wird es nicht wert sein, es zu hören …. Für jeden, der lebhafte Unterhaltung braucht, um die Einöde der Einsamkeit zu verbannen, empfehle ich einen Hund, in dessen moralischen und intellektuellen Qualitäten er fast immer Freude und Befriedigung erfährt. “ – Arthur Schopenhauer, er war Philosoph. 

War es früher vielleicht noch eher eine Art Arbeitsbeziehung, in der die Hunde dem Menschen bei der Jagd, als Hüte- und Wachhunde dienten, so gestaltet sich die Beziehung heute weitaus differenzierter. Hunde sind zu echten Partnern und Freunden des Menschen geworden.  

Warum gibt es Menschen die lieber einen Hund als Wegbegleiter haben? 

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, denke ich: 

In anonymen Großstädten leben viele Menschen allein und sozial isoliert. Es gibt viele Eigenschaften, womit sich der Hund beliebt macht. Diese sind: Wärme, bedingungslose Liebe, und große Aufmerksamkeit. Der Vierbeiner hat die Fähigkeit seinen Menschen richtig fit zu halten. Er gibt dieser Gruppe von Menschen Sicherheit und Selbstvertrauen. Wer einen Hund hat, der ist nie allein.  

In Familien sind Hunde nicht nur Spielpartner für die Kinder, sie tragen auch viel zur gesunden emotionalen und geistigen Entwicklung der Kinder bei und verbessern auch deren soziale Kompetenz.  

Sie helfen Menschen, die sich schwertun in Kontakt mit fremden Menschen zu treten. Hunde haben auch einen positiven Einfluss auf Kinder mit Lernschwierigkeiten oder kognitiven Entwicklungsverzögerungen.  

Na, was meint ihr, das sind doch viele gute Gründe einen Hundefreund zu haben! Es gibt sogar einen Welthundetag den 10. Oktober. 

Deshalb geben ihre Besitzer auch etwa 750 Millionen Euro für Futter, Snacks und Knabbereien aus; dazu kommen über 100 Millionen Euro für Leinen, Spielzeug, Hundeshampoo oder Spezialbürsten. 

Egal ob Mensch🧑🏽👩🏻‍🦱👩🏼‍🦰👧🏿 oder Hund🐕‍🦺🐕🐩 wir brauchen einen Freund, besonders in Zeiten wie diesen. 

 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Jackie, Mary, Katharina und Dominique 😊