Endlich gibt es wieder was zu feiern! Wisst ihr welcher Tag heute gefeiert wird?

Der Tag der Menschenrechte, der „Human Rights Day“  

 

 

Kurze Geschichte 

1948 verkündete Eleanor Roosevelt, Vorsitzende der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen “ Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, kurz AEMR. 

Entstanden ist ein weltweit gültiger Wertekatalog. 

Die Erklärung stützte sich weder auf ein bestimmtes Menschenbild noch auf eine spezielle Philosophie oder Religion. Ihre Grundlagen waren vielmehr die Achtung vor dem Leben und der Glaube an den Wert eines jeden Menschen. 

Daraus leiten sich die Rechte des Menschen ab, die in der Erklärung verkündet werden: das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, Verbot von Sklaverei und Folter, Gedanken- und Glaubensfreiheit, Recht auf freie Meinungsäußerung, Bildung, Arbeit, Gesundheit und Wohlbefinden sind nur einige von ihnen. 

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wurden Rechte formuliert, die für alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität oder Rasse gelten sollen. Die Erklärung wurde seit 1948 in mehr als 200 Sprachen übersetzt. 

Das Dokument war von 1946 bis 1948 von der, mit Vertretern aus 18 Staaten besetzten, UN-Menschenrechtskommission unter Vorsitz der Menschrechtsaktivistin Eleanor Roosevelt, der Frau des früheren US-Präsidenten Franklin Roosevelt, erarbeitet worden. Die Erklärung hat 30 Artikel. In ihr sind politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte sowie Bürgerrechte festgelegt.  

 

 

 

Die wichtigsten Menschenrechte hier einmal zusammengefasst

 

Zwei Jahre lang hatten acht Männer und Frauen aus Australien, Chile, China, Frankreich, dem Libanon, der Sowjetunion, Großbritannien und den Vereinigten Staaten an dieser Erklärung gearbeitet. Ohne Gegenstimmen und mit acht Enthaltungen nahmen die damals 58 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ an. Sie sollte das „von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal“ sein. 

Der Erklärung der Menschenrechte zufolge sind etwa Folter oder Sklaverei verboten. Auch die Meinungs-, Informations- und Versammlungsfreiheit sind darin verankert. Staatliche Organe haben demnach die Pflicht, Menschenrechte nicht zu verletzen und sie vor Eingriffen durch Dritte zu schützen. Sie müssen zudem die aktive Wahrnehmung der Rechte ermöglichen. 

LINK ZU: alle 30 Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 

 

Jedes Jahr steht ein anderes Thema im Fokus des „Internationalen Tages der Menschenrechte. 

Es handelt sich um verschiedene Themen wie beispielsweise religiöse oder politische Verfolgung.  

Benachteiligung von Frauen, Kinderarbeit oder die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe. Am Tag der Menschenrechte werden auch verschiedene Preise vergeben wie der Friedensnobelpreis.  

2020 geht er an das Welternährungsprogramm, das gab das Komitee bereits im Oktober bekannt. Die Uno-Organisation werde damit unter anderem für ihre Bemühungen im Kampf gegen den Hunger sowie ihren Beitrag zur Verbesserung der Friedensbedingungen in Konfliktgebieten ausgezeichnet, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, bei der Preisbekanntgabe.  

Der Kampf gegen Hunger sei insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie wichtig. Hunger zu verhindern, trage dazu bei, Stabilität und Frieden in der Welt zu schaffen. Ein Sprecher des Welternährungsprogramms sagte, dies sei ein „stolzer Moment“. 

 

 

WFP – World Food Programme

„Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich sprachlos bin. Das ist unglaublich“, sagte WFP-Chef David Beasley in einem Video auf Twitter. „Wow! Wow! Wow!“ Die Auszeichnung gehe an die gesamte „WFP-Familie“. Der Friedensnobelpreis gilt als die renommierteste politische Auszeichnung der Erde und ist diesmal mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 950.000 Euro) dotiert. 

Im vergangenen Jahr war er an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gegangen, der damit vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem Nachbarland Eritrea geehrt worden war.  

Aus Berlin gab Frau Bundeskanzler Merkel bekannt: „Wenn es eine Organisation verdient hat, dann gehört diese mit Sicherheit dazu.“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Organisation würden eine unglaubliche Arbeit leisten und Menschen helfen. „Und deshalb freut mich diese Vergabe des Friedensnobelpreises sehr“, sagte die Kanzlerin. 

www.menschenrechtserklärung.de/der-status-der-menschenrechtserklärung

Auch der Sacharow-Preis wird an diesem Tag verliehen: Der SacharowPreis für geistige Freiheit (auch EU-Menschenrechtspreis genannt) wird seit 1988 vom Europäischen Parlament an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen. 

Am Tag der Menschenrechte ist jeder dazu aufgerufen die Umsetzung der Menschenrechte in seinem Umfeld zu überprüfen.  

 

Bis zum nächsten Beitrag: 

Jackie, Dominique, Katharina und Mary😊