Waaaas schon wieder Blog-Zeit?!?  Nee, wie jetzt, ich hatte doch noch zwei Wochen Zeit die Hausarbeit anzufertigen und jetzt soll ich sie schon morgen abgeben?!? Noch mehr arbeiten, weil einer der Kollegen irgendwas hat😣😫😲🤯😩😭

Ich kann nicht mehr! Ich brauche dringend eine Auszeit!!! 

Kennt ihr auch solche Situationen? Bestimmt. Wer sie nicht kennt ist entweder der glücklichste und ausgeglichenste Mensch der Welt oder macht sich schlichtweg etwas vor. 

Aber bevor wir das Thema weiter vertiefen: HEY, es ist wieder Blog-Zeit. Wie geht es euch?  

Der Blogbeitrag ist heute autobiografisch, das heißt ich plaudere mal ein bisschen aus dem Nähkästchen, wie man so schön sagt, hoffe das ist für Euch okay?! 

So viele Gedanken und so wenig Zeit

Manchmal müsste mein Tag eigentlich 48 Stunden haben, damit ich alles schaffe, was an Arbeit auf mich wartet, Bedauerlicherweise bekomme ich auch nicht so einen ‚Zeitumkehrer‘ wie Hermine Granger (aus Harry Potter), obwohl der echt praktisch wäreIch schweife ab! Entschuldigung! Am Abend nehme ich dann jede Menge Gedanken mit ins Bett, die mir nicht guttun und einen erholsamen Schlaf verhindern. „Warum habe ich das nicht geschafft? Eigentlich hätte ich noch…! Was muss ich Morgen erledigen?“ Ich bin regelrecht in einem Gedankenkarussel gefangen 

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Apropos Gedanken: Schätzt doch mal wie viele Gedanken uns so im Durchschnitt täglich durch den Kopf gehen.  

(Na? Soll ich auflösen? Dazu einfach hier drücken😉)

Einer Studie des American Sience Institutes zufolge sind ca. 80% unserer heutigen Gedanken identisch mit den Gedanken, die uns gestern beschäftigt haben 

Wenn wir also denken, dass wir uns in einer bestimmten Situation ganz neu, individuell und unvoreingenommen entscheiden, unterliegen wir einem Irrtum. Man könnte unser Gehirn mit einem Computer vergleichen, der blitzschnell gespeicherte Daten abruft, miteinander vergleicht und einen Lösungsvorschlag macht. 

Wer das noch genauer wissen möchte, kann das gerne HIER nachlesen. Ist total interessant, aber teilweise eben auch sehr wissenschaftlich und deshalb nicht so geeignet für unseren Blog, der doch für Alle sein soll! 

Wie geht es nun weiter??

Ich grüble, wie es weitergehen soll, kennt ihr dieses Gefühl? 

Grübeln ist eine negative Form des Nachdenkens. Grübeln verstärkt die schlechte Stimmung, in der man sich schon befindet und lässt Probleme noch größer erscheinen als sie wirklich sind. Gedankenschleifen, die meist um Vergangenheit und Zukunft kreisen, ziehen sogar depressive Stimmungen nach sich. 

Beim Grübeln geht es meistens um abstrakte, unkonkrete und vage Themen: negativ besetzte Fragestellungen, Konflikte oder Probleme, für die keine Lösung vorhanden zu sein scheint. Eine Entscheidung zwischen einer Vielzahl von Lösungen fällt schwer. Das krampfhafte Suchen nach Lösungen verhindert die Lösung. Wir können in unseren Gedankenspiralen gefangen sein und keinen Weg herausfinden. 

In der klinischen Psychologie wird das Grübeln zunächst als Problemlöseversuch verstanden, welches unzweckmäßig angewendet wird. Das unangenehme Durchdenken von negativen vergangenen Situationen kann zu Fehlervermeidung und Korrektur des eigenen Verhaltens in der Zukunft führen. Dies gilt jedoch nur, wenn die Gedanken zu Ergebnissen führen, was beim Grübeln nicht der Fall ist. 

Grübelt ihr schon – oder denkt ihr noch nach? 

Tobias Teismann, Leiter des Zentrums für Psychotherapie Bochum, hat einen Zwei-Minuten-Test entwickelt, mit dem man schnell herausfinden kann, ob man noch nachdenkt oder bereits grübelt.  

Da wir das großartig finden teilen wir den mit Euch: 

Denkt an Euer aktuelles Problem. Ja, ich weiß bei mir gibt es auch nicht nur eins, aber man muss eben Prioritäten setzen😉 Also denkt maximal zwei Minuten an Euer aktuelles Problem mit der höchsten Priorität und versucht eine Lösung zu finden, dann stellt Euch direkt die folgenden Fragen:  

  • Bin ich einer Lösung nähergekommen? 
  • Habe ich etwas verstanden, was mir vorher nicht klar war? 
  • Fühle ich mich anders? 

Wer keine der Fragen mit ja beantwortet, grübelt wahrscheinlich schon.


Manche dieser Gedanken wollen verdrängt werden und wieder andere sind hilfreich, um dem manchmal doch sehr stressigen Alltag für ein paar Sekunden den Rücken zu kehren. Denn wer denkt nicht gerne mal an Urlaub und Entspannung?  

AUSZEIT, ich muss einfach raus, weg, alles hinter mir lassen alle Probleme, Gedanken Gefühle, alles was mich gerade blockiert! 

Fangen wir mal ganz von vorne an. Was bedeutet Alltag eigentlich? Die Frage der Fragen.

Der kennt folgende Definition: tägliches Einerlei, gleichförmiger Ablauf im [Arbeits]lebenWerktag, Arbeitstag 

Scheint ganz simpel zu sein. Alltag ist also mein gewohnter Trott 

Aber so einfach ist das glaube ich nicht! 

Alltag beginnt für mich im Kopf. Eine Schranke die mich eingrenzt und meine Denkfreiheit hemmt. Jeden Tag dasselbe Spiel. Gefangen in den eigenen Gedanken und auch eingeschränkt im Handeln. Es gibt da so viele Dinge die ich unbedingt tun muss. Pflichten die jeder hat und dann noch die Dinge bei denen ich denke, dass es meine Pflicht ist sie zu tun.  

Die Lösung

Wir vergessen viel zu oft wir sind nicht nur Darsteller unserer Gedanken, sonders wir sind der Regisseur unseres Lebens. Kopfkino ist gut, aber dann bitte mit Happy End. Wie? Die schlechte Nachricht es gibt kein Patentrezept! 


Ich kann Euch nur anbieten zu erzählen was ich dann tue: 

Also wenn ich so Tage erlebe an denen mir eigentlich alles zu viel ist, ich nicht mehr genau weiß wo oben und unten ist und ich einfach nicht mehr weiß wie ich das Alles bewältigen soll, dann drücke ich auf meine gedankliche Stopptaste. Zugegeben das funktioniert Mal mehr mal weniger gut, aber bisher hat es noch nie nicht funktioniert. 

Wenn ihr jetzt denkt: Wovon redet die denn da? Dann lest gerne weiter 😉 

Also wie soll ich das am besten erklären? Ich habe Gott sei Dank Menschen in meinem Leben, die mich immer wieder daran erinnern das Funktionieren und Existieren ungleich Leben sind. 

Es gab Zeiten da war die einzige Zeit die ich für mich am Tag beansprucht habe, die Zeit des Schlafes und die wurde immer kürzer alle anderen Stunden hatte ich für andere Menschen reserviert. Das geht echt eine ganze Weile gut, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt da verlierst du dich selbst… 

🛑 Aber zurück zur Stopptaste, wenn ich also so gar nicht mehr weiß wie ich das alles schaffen soll, dann nehme ich mir Zeit, ich gehe draußen spazieren oder telefoniere mit meiner besten Freundin, lese ein Buch, backe… tue irgendetwas um den Kopf frei zu kriegen.  So einfach, aber so wirkungsvoll, denn dann kann ich voller neu gewonnener Energie an meine Aufgaben gehen und meistens schaffe ich das dann trotzdem. So simpel und doch so effektiv! 


Nimm dir Zeit, um Zeit zu haben, 

habe ich Mal irgendwo gelesen und das ist zumindest für mich total hilfreich! 

Ich muss Bügeln, Wäsche waschen, aufräumen, putzen… Ganz ehrlich? Wir müssen nur atmen damit wir nicht sterben! Die ganze Zeit zwischen Geburt und Tod bestimmen WIR selbst zum größten Teil unsere Zeit und was wir damit anfangen. 

Was wolltet ihr schon immer mal machen? 

Spanisch, japanisch, kochen lernen? Den SuB(Stapel ungelesener Bücher) neben dem Bett abbauen, Garten/Balkon umgestalten?  

Wer hindert Euch? Dafür ist jetzt die Zeit! Tut es!! 

Habt ihr noch immer keine Zeit für Eure Träume? Dann wird es höchste Zeit! Nehmt Euch die Zeit 🤗

Der Abwasch, die Wäsche… können warten, das Leben nicht! 😬 

Überlegt Euch genau was Euch wichtig ist!  

Ich nehme mir jede Woche einen Tag Auszeit von der Pandemie. Gott sei Dank habe ich mindestens einen Tag in der Woche Homeoffice. Das heißt nicht, dass ich dann nicht arbeite oder weniger arbeite, eher im Gegenteil, aber ich muss an diesem Tag keine Maske zum Arbeiten tragen, ich kann im Stehen, Sitzen, wenn ich will auch im Liegen arbeiten. Ich kann mich bewegen, kann meine Fenster öffnen, wenn mir danach ist ohne, dass das zu irgendwelchen Diskussionen führt. An diesem Tag gehe ich bewusst nicht einkaufen, dann müsste ich ja wieder ´ne Mund- Nasenbedeckung 😷aufsetzen. 

Gönnt Euch eine pandemiefreie Zeit, gönnt Euch eine gedankliche Auszeit!  

Natürlich würde ich auch gerne irgendwohin, wo es schön ist, was anderes sehen, die Seele baumeln lassen, aber wer hindert mich daran? Ich kann mich an wunderbare Zeiten erinnern, ich kann die kleinen und großen Glücksmomente in meinem Leben Revue passieren lassen und ich darf mich frei bewegen, es gibt auch schöne Ecken in der Umgebung, ich muss die nur entdecken! 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Jackie, Mary, Katharina und Dominique 😊