Hey, ihr lieben, es ist wieder Blogzeit, am 15.11 war der Ich Liebe es zu schreiben Tag!  

Den haben wir uns dann gleich mal als Thema vorgenommen, denn wir lieben es zu schreiben 😉 

 

Mal schnell eine Einkaufsliste🗒 schreiben, eine Notiz📓, einen romantischen Liebesbrief💌  oder doch einen Eintrag ins Tagebuch📖?  

Wann habt ihr das letzte Mal etwas verfasst?  

Wenn ihr euch nicht mehr sicher seid, wann es genau gewesen ist, macht es absolut nichts.  

 

 

I love to write day 

 Seit 2002 feiert die USA am 15. November den „I love to write day“ (dt. Ich liebe es zu schreiben Tag). Eingeführt wurde dieser Anlass von dem US- amerikanischen Journalisten und Buchautor John Riddle mit dem Ziel junge Menschen für das kreative Schreiben zu begeistern.  

Dieser Tag soll Menschen zum Schreiben bewegen und ermutigen. Egal ob Brief, Postkarte usw. wichtig sei nur seine Gedanken auf Papier zu bringen, den Gedanken sowie Ideen freien Lauf zu lassen und Gefühle sowie Emotionen in Worte niederzuschreiben und auf diese Weise auszudrücken.  

Das Schreiben bezeichnet das Aufzeichnen von Schriftzeichen, Buchstaben, Ziffern oder musikalischen Noten und dient der Ausdruck, der Kommunikation und die Übermittlung von Informationen.  

 

 

 

Geschichte des Schreibens 

Die Geschichte des Schreibens ist untrennbar verknüpft mit der Geschichte der Schrift. Schreiben und Lesen gehen Hand in Hand und sind nicht voneinander zu trennen.  

Schreiben ist das vielfältigste und am meisten benutzte Werkzeug das Menschen sich bisher ausgedacht haben. Abgesehen von der Überbringung von Informationen, hat das Schreiben viele weitere Funktionen: Schreiben als Denkwerkzeug, Weg der Selbsterklärung und Schreiben als Literatur.  

Ob klein oder groß, jung oder alt: Schreiben spielt in unserem Leben eine sehr wichtige Rolle. Viele Fähigkeiten die wir besitzen bzw. uns aneignen hängen eng mit dem Schreiben zusammen.  

 

 

 

Warum das Schreiben wichtig ist 

Das Schreiben regt die Hirnaktivität an, somit wird die kognitive Leistungsfähigkeit was eine Basis für die geistige Entwicklung darstellt, durch das Schreiben gefördert.  

Wer zu Stift und Papier greift trägt zur Förderung seiner psychomotorischen Entwicklung bei. Das Schreiben hilft vor allem Kindern dabei die Bewegungen ihrer Muskeln zu koordinieren. Allgemein fördert es die Geschicklichkeit, insbesondere die Feinmotorik. Auch zu einem besseren Erinnerungsvermögen trägt das Schreiben bei. Tests zeigen, dass sich die richtige Schreibweise von Wörtern häufig besser einprägt, wenn wir sie mit der Hand schreiben. Ist euch das schon mal aufgefallen und wisst ihr, woran das liegt?  

Beim Schreiben wird die Aufmerksamkeit erhöht und unser Gehirn kann die eingehenden Informationen besser strukturieren bzw. verarbeiten, wodurch wir uns Informationen besser merken können. 

“Wer schreibt der bleibt” 

Heißt es im Volksmund so schön, aber das belegen, auch Studien von Neurowissenschaftler , dass wir Informationen besser verarbeiten, wenn wir sie handschriftlich notieren. Neurowissenschaftler sprechen von Gedächtnisspuren, die im Gehirn angelegt werden. 

Zu dieser These passt ein Experiment der amerikanischen Psychologin Dr. Pam Mueller. Sie zeigte 65 Studenten Filme mit Aufzeichnungen von Vorträgen. Die eine Hälfte sollte am Laptop mitschreiben, was sie gehört hatte, die andere mit der Hand. Das Ergebnis: An die reinen Fakten wie Jahreszahlen oder Daten konnten sich alle Testpersonen gleich gut erinnern. Wurden die Zusammenhänge aber komplexer, schnitten die Studierenden besser ab, die mit Stift und Block gearbeitet hatten. 

 

 

 

Wer mit der Hand schreibt, kann sich mehr merken 

Außerdem stellte sie fest, dass die Laptop-Gruppe die ganze Zeit tippte, während die andere weniger notierte und das Gehörte in eigenen Worten zusammengefasst hatte. Die Psychologin schloss daraus, dass sich diese Gruppe schon während des Schreibens mit dem Gehörten beschäftigte. Dabei scheint es vor allem um das Schreibtempo zu gehen. Mueller begründet das Ergebnis damit, dass das Schreiben mit der Hand langsamer sei als das auf der Tastatur. 

Sie schließt daraus: Wer mit der Hand schreibe, müsse die Informationen gezielter auswählen, weil sonst die Zeit knapp werde. Damit habe das Gehirn die Chance, sie besser zu verarbeiten. Das ist nach Meinung der Forscherin der Grund dafür, dass sich die „Handschreiber“ besser daran erinnern. 

 

 

 

Kinder lernen Buchstaben besser mit dem Stift 

Auch Kinder profitieren, wenn sie mit der Hand schreiben lernen. Die Psychologin Prof. Karin James ließ Vorschulkinder, die noch nicht schreiben und lesen konnten, Buchstaben abmalen. Sie sollten sie entweder anhand einer gepunkteten Linie nachzeichnen, freihändig abmalen oder auf einer Tastatur tippen. Das Ergebnis: Die Kinder, die Buchstaben frei nachzeichneten, zeigten messbare Aktivitäten in den Hirnbereichen, die auch bei Erwachsenen aktiv sind, wenn sie lesen und schreiben. 

Wenn die Kinder die Punkte nur miteinander verbanden oder tippten, gab es keine messbaren Hirnaktivitäten. Dass Kinder sich die Buchstaben am besten einprägen, wenn sie sie freihändig mit der Hand schreiben, könnte daran liegen, dass der Buchstabe jedes Mal in bisschen anders aussieht. Wenn sie trotz dieser Variationen den Buchstaben jedes Mal erkennen, begreifen sie offenbar besser, um welchen Buchstaben es sich handelt. 

Weitere Informationen zum Thema findet ihr hier: >institut-sprachfoerderung< & >vbe.de<

 

 

 

Trotz WhatsApp, Emojis, SMS, E-Mails und Co, ist das Schreiben, sich Ausdrücken eine wesentliche Grundlage unserer Sprache. Das Verwenden von Wörtern und Sätzen machen unsere Sprache erst lebendig und emotional. Auch wenn das klassische Schreiben mit Blatt und Papier eher empfohlen wird aufgrund der Fähigkeiten die dadurch besser trainiert werden können, ist es natürlich auch erlaubt die digitalen Medien für das Schreiben einzusetzen.  

Vor allem wenn es schnell gehen soll, schicken wir eine kurze WhatsApp um Informationen zu überbringen oder schicken ein Emoji um Emotionen zu zeigen. Das machen längst nicht nur die jungen Leute, das haben alle Generationen für sich entdeckt. 

Motivation, Spaß und Interesse sind die wichtigsten Aspekte die man braucht um Texte zu verfassen. Unsere Motivation seid IHR! 

Wir lieben es für EUCH zu schreiben. Wir freuen uns über jeden der sich unsere Blogbeiträge anschaut und über ein Feedback von euch.  

Uns macht es Spaß euch Informationen zu überbringen und mit euch auf diese Weise zu kommunizieren.  

Wir hoffen euch mit unseren Texten ein positives Gefühl geben zu können, euren Wissensdurst zu stillen und euch Freude am Lesen zu vermitteln. Wir hoffen auch auf diese Weise eure Interessen für bestimmte Themen zu wecken und euch so zu stärken. 

Für das Schreiben an sich muss man kein Goethe sein. Eure individuellen Interessen sind hierbei das wichtigste.  

Wer Schreiben noch nie wirklich mochte und eher von Mathematik oder von Musiknoten begeistert ist, sollte sich genau mit diesen Dingen beschäftigen und sein Talent und seine Kompetenzen in diesen Bereichen entfalten. Denn jeder von uns verfügt über besondere Talente und Begabungen. Darauf sollte aufgebaut werden. 

Manche Menschen lieben es mit Wörtern und Sprache umzugehen, andere mögen stattdessen naturwissenschaftliche Experimente. Genau diese Variationen braucht die Gesellschaft um sich weiterzuentwickeln.  

Zum Thema „Ich liebe es zu schreiben Tag“ könnt ihr alles aufschreiben, was euch auf dem Herzen liegt. Seien es Ideen, Inspirationen oder Dingen die euch belasten.  

Schreibt uns eine Mail an team@staerken.net, verfasst einen Kommentar oder schreibt uns eine Messenger Nachricht bei Facebook etc. 

 

Das wars für heute, bis zum nächsten Beitrag: 

Jackie, Dominique, Katharina und Mary😊