Hey, es ist Sonntag! Valentinstag!🥰🌹🍫

Allen die das feiern einen schönen Tag, aber heute ist auch Tata- Tusch!- 💫🍬🎊Karnevalssonntag.🥳🍬🎉

Kann man schonmal vergessen in Pandemiezeiten, ist ja eh alles irgendwie verboten: keine Prunksitzungen, kein Straßenkarneval, keine Kamelle und um es mit dem Prinzensong zu sagen: „Küssen verboten“

Karneval, Fasching, Fastnet–  warum so verschiedene Bezeichnungen? 

Quelle: www.narrenlexikon.de  

Der Grund für die unterschiedlichen Bezeichnungen ist vor allem geografisch bedingt. Während im Rheinland und weiten Teilen Norddeutschlands vor allem Karneval gefeiert wird, ist in Teilen Bayerns, Sachsens, Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-Vorpommerns und Österreichs überwiegend von Fasching die Rede. 

Fastnacht wird dagegen hauptsächlich im Südwesten gefeiert. Vor allem in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland sind Fastnacht und, je nach Region und Mundart, auch Fasnacht, Fasnet, Fassenacht und andere Abwandlungen geläufige Begriffe. Dasselbe gilt für Teile Oberbayerns, westliche Gebiete Österreichs, Südtirol, sowie für Luxemburg, Liechtenstein und die Schweiz. 

Heutzutage denken viele Menschen, dass Karneval eng mit der Kirche verbunden istSchließlich endet der Fasching mit dem Aschermittwoch, einem kirchlichen Feiertag, der den Start der 40-tägigen Fastenzeit markiert. in gewisser Weise haben die auch Recht; was es genau mit den Ursprüngen von Karneval auf sich hat, haben wir nochmal genau für Euch recherchiert: 

Faktenwissen Karneval 

 Schon vor tausenden von Jahren feierten verschiedene Kulturen ein ähnliches Fest, wie viele heute Karneval, meist sogar mit dem gleichen Zweck: Die Dämonen und bösen Geister des Winters sollten mit dem Spektakel vertrieben werden, damit endlich der Frühling wieder Einzug hält und für eine fruchtbare Ernte im nächsten Herbst sorgte. Für einen unserer Vorableser- ja wir lassen Menschen bevor wir das veröffentlichen und theoretisch der ganzen Welt zugänglich machen Probe lesen- war hier schon eine neue Erkenntnis, der hielt nämlich Karneval für eine eher neuzeitliche Flirt- und Single– bzw. Kuppel Aktion 😉 

 Auch die anschließende Fastenzeit ist keineswegs eine Erfindung der Kirche, schließlich gingen die Vorräte der Menschen jeden Winter irgendwann zur Neige. Es war also notwendig, den Gürtel im Frühjahr enger zu schnallen. Das Fasten war also anders als gedacht Gottgegeben 

Die „Fastnacht“ bezeichnet eigentlich die letzte Nacht vor dem Fasten. Über vierzig Tage wurde im Mittelalter ein beinahe veganes Leben geführt. Bis auf Fisch waren alle tierischen Produkte verboten: keine Eier, kein Schmalz, keine Milch, keine Butter, kein Käse, kein Fleisch. Kaum zu glauben, dass die so fortschrittlich waren, denkt ihr vielleicht?! Da Fleisch und andere Nahrungsmittel in dieser Nacht verspeist werden mussten, liegt auch ein pragmatischer Ursprung in der Fastnacht. Übersetzt bedeutete das aus dem Italienischen stammende Wort „Karneval“ auch „Wegnahme des Fleisches“.  

 In Nürnberg tanzten bis ins 16. Jahrhundert zu Karneval die Metzger und hielten sich hierbei an Wurstzipfeln fest.Denn auch finanziell brach gerade für diesen Handwerksstand eine Zeit der Entbehrung an. 

Luther und die Reformation schafftendas Fasten und damit auch den Karneval ab. Zwar feierte mancherorts das protestantische Christenvolk bis ins 17. Jahrhundert weiter, aber bis heute sind ehemals evangelische Städte oft karnevalsbefreite Zonen. 300 Jahre später galt den Aufklärern Karneval als archaisches Überbleibsel, das abgeschafft gehörte. Der rauschhafte, unvernünftige Karneval wurde als „Unfug“, „ruhestörend“ und „unsittlich“ eingestuft. Zudem wäre er eine Gefahr für die öffentliche Ordnung, wie die süddeutschen Länder Württemberg und Baden 1809/1810 in ihren offiziellen Verboten den Karneval beschrieben. 

Die deutsche Romantik rettete den Karneval. Die geschichtsbewusste, naturverbundene Reaktion auf die Aufklärung war einfach fasziniert vom Frohsinn. Der Karneval wurde ab nun als „Kultur“ und „Brauchtum“ definiert. Das gehobene Bürgertum entdeckte die Tradition der einfacheren sozialen Schichten. Sie begannen damit, das Fest zu ästhetisieren – nun sollte es „schön“ und „gesittet“ durchgeführt werden. 

 1823 wurde der moderne Karneval in Köln geboren, das damals unter preußischer Herrschaft stand. Der Exzess wurde nun von einem „Festordnenden Komitee“ organisiert, das sich vieles von den Preußen abguckte: Uniformen, Karnevalsorden und die Narrenkappe. Auch den „Helden Karneval“, der auf den Straßenumzügen in Erscheinung trat, erfand man.

Sie übernahmen das Zepter, stürmten das Rathaus und regierten anstelle der Obrigkeiten. Büttenreden und Klamauk wurden zu festen Institutionen. Damit wurde Karneval salonfähig und politisch. Zum Missfallen der Machthaber. In den 1830er Jahren waren beispielsweise vielerorts Karnevalssitzungen verboten. Missstände anzuprangern und satirisch aufs Korn zu nehmen ließen sich die Narren aber dennoch nicht nehmen. 

 Der Rheinische Karneval wurde im Dezember 2015 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO Kommission e.V. aufgenommen.

www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/rheinischer-karneval  

 Gemeinsam wollen Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln die Anerkennung des Karnevals als immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO beantragen. 

UNESCO“ ist die Abkürzung für „United Nations Educational Scientific and Cultural Organization„. Das ist englisch und bedeutet übersetzt „Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur“. Um diese drei Themen, also Bildung, Wissenschaft und Kultur kümmert sich die UNESCO hauptsächlich.“ Zitat www.zdf.de/unesco  

Welterbe sind einzigartige Bauwerke oder Landschaften: der Aachener und Kölner Dom oder auch die Hamburger Speicherstadt oder das Wattenmeer sind zum Beispiel Weltkulturerbestätten.  

Karneval global 

Auf der ganzen Welt finden sich heute Formen des Karnevals. Er ist Identitätsanker in einer globalisierten Welt: Er gilt als „echt“, „historisch“ und „authentisch“, er ist „Heimat“. Lebendig konnte das Brauchtum jedoch nur bleiben, da neue Traditionen erfunden wurden – gerade in den 1970er und 1980er Jahren. Karneval ist daher uralt und zugleich flexibel und lebendig. 

Bekannte Narrenhochburgen rund um den Globus sind: 

  • Carnaval do Rio – Rio de Janeiro 
  • Carnevale di Venezia – Venedig 
  • Carnevale di Cádiz – Südspanien 
  • Notting Hill Carnival – London 
  • Maslenitsa – Karneval Russland 

Kein Karneval 2021 – 🚫 keine Option 

„Das wäre auch gar nicht möglich: Karneval, das ist nicht eine große Party oder ein großer Zug. Der Karneval in Köln, das sind teils spontane, teils organisierte Feierlichkeiten, die sich über Tage in jeden Winkel dieser Stadt ausbreiten. Wie Weihnachten ist das Fest ein fester Bestandteil des Kalenders”, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Der Karneval findet mit oder ohne uns statt, soviel ist klar. Also schauen wir, wo und wie wir uns einbringen können, um den Menschen ihren Fastelovend zu schenken.” Da passt das diesjährige Motto wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge:“ Nur zesamme sin mer Fastelovend“ Ein wunderbarer Bericht vom WDR der die Hintergründe des Kölner Karneval beleuchtet: www1.wdr.de/video-die-etwas-andere-proklamation-des-koelner-dreigestirns-pripro-op-jueck  

Doch in Wirklichkeit ist die Absage der Festivitäten keineswegs so undenkbar. Denn immer wieder musste der Karneval ausfallen – allein im 20. Jahrhundert fast zwei Dutzend Mal, zuletzt wegen des Golfkrieges 1991. Den längsten Verzicht auf das närrische Treiben aber erzwangen der Erste Weltkrieg und die anschließende Besetzung des Rheinlandes durch britische und französische Truppen, von 1915 bis weit in die 20er-Jahre hinein. Auch die NS- Zeit erzwang eine Pause der fünften Jahreszeit, der erste Karneval nach dem II. Weltkrieg wurde aber bereits 1946 gefeiert. 

Karneval, da wird doch immer gereimt, oder? 

Ja, genau! Aufgrund der Pandemie ist vieles nicht möglich, aber gegen das Reimen spricht unseres Wissens nichts… Also haben wir ein bisschen für euch gereimt: 

„Der Ruf “Alaaf“ und auch “Helau“,
lockt Jahr für Jahr die Narren aus´m Bau,  

nun ist es 2021 so, Karneval fällt Dank Corona weitgehend aus,   

überall hört man: „Am besten ist, man bleibt zu Haus!“  

Und Schunkeln mit Abstand ist nun wirklich schwer;  

Da muss ganz schnell etwas Besseres her.  

  

Manchem fällt auch ein über die Weltsituation ein Lied zu singen;  

wir wünschen von Herzen es möge alles gelingen.  

Wir brauchen Aussicht und Hoffnung so sehr  

Und hoffen auf’s Impfen, wie schon lange nicht mehr.  

 

Denn eines ist ganz klar Ihr Leut’, bei all dem Weltgescheh’n,
der Karneval darf und wird niemals untergehn.   

  

Ihr seid so ein duftes Publikum  

ihr machtet Mut uns – und darum  

wir werden weiter stärken  

nun ist´s genug gereimt fürwahr 

mal sehen was noch so passiert in diesem Jahr 

und berichten von unseren Werken. 

 

Tanzen und Lachen sind ja auch wie Medizin. Sie biegen manch Krankes wieder hin.  

Auch hilft´s die ein oder andere Rede schwingen, Bis die Lachmuskeln wieder so richtig swingen.  

 

Heut feiern wir, wie’s früher üblich war, den Tag in kleinen Kreisen, und hoffen schon auf’s nächste Jahr, in and’rer Art und Weise!   

Egal wie´s wird und kommen mag, wir wünschen Euch ´nen schönen Tag, was uns nur wirklich wichtig ist – passt bitte auf Euch auf!“

von Mary & Maria, für uns gedichtet!

Vielen Dank dafür !

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net !

Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Jackie, Mary, Katharina und Dominique 😊