Wieder Blogzeit, heute bloggen wir über KREBS🎗 

Warum? 

  • Weil jeder Mensch in irgendeiner Art und Weise davon betroffen ist, jeder kennt jemanden der erkrankt war oder aktuell ist…

  • Weil jedes Jahr am 4. Februar der Weltkrebstag ist!

  • Weil auf die Frage: „Vor welcher Krankheit haben Sie persönlich am meisten Angst, dass Sie daran erkranken könnten?“,  57 Prozent der befragten Deutschen Krebs an erster Stelle nennen. (– Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer aktuellen repräsentativen Umfrage.)

    Damit führt Krebs das Feld der gefürchtetsten Krankheiten mit großem Abstand an. Mit großem Abstand folgt der Diagnose Krebs die Sorge vor Demenz mit zwölf Prozent der Befragten. Nur selten genannt werden Schlaganfall (vier Prozent), Herzerkrankungen (drei Prozent) und AIDS (zwei Prozent) – und nur jeder zehnte gibt an, gar keine Angst vor Krankheiten zu haben.

Und warum gerade jetzt?

Weil diese Jahr  am 4. Februar der 21. Weltkrebstag stattfindet!

21. Weltkrebstag🎗

Das Motto der UICC dazu lautet „ICH BIN UND ICH WERDE“ und ruft jeden Einzelnen von uns zum Nachdenken auf: Wer BIN ICH und was WERDE ICH anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun? 

UICC ist eine Abkürzung und steht für Union internationale contre le cancer (UICC) (deutsch Internationale Vereinigung gegen Krebs). Diese internationale Organisation, mit Sitz in Genf, widmet sich der Erforschung, Prävention und Behandlung von Krebserkrankungen. Sie wurde 1933 gegründet.  

Die UICC vereint 276 Mitgliedsorganisationen in 86 Ländern im Kampf gegen Krebs, darunter auch die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum. 

Krebs in Deutschland🎗

Vor keiner Krankheit fürchten sich die Deutschen so sehr wie vor Krebs. Das zeigte eine repräsentative Befragung der Krankenkasse DAK-Gesundheit*, bei der 2018 bundesweit 3.498 Männer und Frauen befragt wurden. Die Furcht vor einer Krebserkrankung stand dabei über der Angst vor Alzheimer, einem Schlaganfall, vor Unfällen mit schweren Verletzungen oder einem Herzinfarkt. 

Der Weltkrebstag soll den Menschen das Thema Krebs ins Bewusstsein rufen.  

Alle fünf Jahre, zum nächsten Mal Mitte 2021, veröffentlicht das RKI einen umfassenden Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland. 

Tatsächlich erkranken jährlich ungefähr eine halbe Million Menschen in Deutschland neu an Krebs. Das geht aus Zahlen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) hervor, das vom Robert Koch-Institut (RKI) aufgebaut wurde und dass die Krebsneuerkrankungen dokumentiert. 

Die drei häufigsten Krebsneuerkrankungen bei Frauen sind: 

  • Brustkrebs 

  • Darmkrebs 

  • Lungenkrebs 

Die drei häufigsten Krebsneuerkrankungen bei Männern sind: 

  • Prostatakrebs 

  • Lungenkrebs 

  • Darmkrebs 

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Es ist eigentlich nicht unsere Art Werbung zu machen und schon gar nicht für irgendwelche Fernsehsendungen, aber VOX hat eine große Show zum Thema Krebs neu produziert „Mut haben, um Mut zu machen“

Inhalt: Einige deutsche Prominente verlassen ihre Komfortzone, lassen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Hosen runter, um auf Brust-, Darm- und Prostatakrebs aufmerksam zu machen. Ob das wirklich was ist oder nur wieder ein weiteres Kapitel peinlicher Fernsehshows, können wir zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. 

Ausgestrahlt wird dies am 1. und 2. Februar um 20:15 Uhr in „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“. Da könnt ihr Euch dann selbst eine Meinung bilden und gerne auch in den Kommentaren posten. 

Guido Maria Kretschmer, der sei 2018 DKMS LIFE-Botschafter, weiß aus eigener Erfahrung ,wie schnell das mit der Diagnose gehen kann: 2010 erhielten seine Eltern beide die Diagnose Krebs: Seine Mutter Marianne erkrankte an Brustkrebs, sein Vater Erich an Leukämie. Heute gelten beide zwar als geheilt, trotzdem sitzt der Schock tief.“ Es kann jedem jeden Tag passieren“, sagte Guido Maria Kretschmer. 

Viele Prominente setzen ihren Bekanntheits- und Beliebtheitsstatus ein, denn auch sie sind Menschen und sind oder waren direkt oder indirekt von der Diagnose Krebs betroffen. 

Wer BIN ICH und was WERDE ICH anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun?🎗

Ein besonders bekanntes Zeichen der Unterstützung sind die kleinen Ansteckschleifen, sie werden auch

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Awareness Ribbons genannt, die es inzwischen in verschiedenen Farben gibt. Doch wie sind diese Symbole eigentlich entstanden? 

Ein kurzer Überblick für Euch: 

Der Brauch, Bänder als Symbol für Solidarität oder Beistand zu benutzen, geht vermutlich bis in die späten 70er Jahre zurück. 1979 erinnerte sich die Ehefrau einer im Iran festgehaltenen Geisel an das Lied „Tie a Yellow Ribbon Round the Ole Oak Tree“ von Dawn und Tony Orlando. Es inspirierte sie dazu, eine gelbe Schleife um einen Baum zu binden. Einem Reporter, der sie dazu interviewte, erklärte die Frau, sie drücke damit ihren Wunsch danach aus, ihren Mann wieder zu sehen. Als Zeichen ihrer Verbundenheit mit den Soldaten im Irak banden kurze Zeit später tausende Menschen gelbe Bänder um Bäume.2,3 Einige Jahre später wurden die gelben Schleifen während des Golfkriegs verwendet. Sie sollten den Zusammenhalt Amerikas mit seinen fern der Heimat kämpfenden Truppen ausdrücken. 

Innerhalb nur kurzer Zeit bekamen viele wohltätige Zwecke eine eigene Schleife zugeschrieben. Die Bänder wurden so allgegenwärtig, dass die New York Times 1992 sogar zum „Year of the Ribbon“ erklärte. 

 

Heute gibt es die Anstecker in mehr als 50 verschiedenen Farben und Farbzusammenstellungen. Interessanterweise wurden vielen davon mehrere Bedeutungen zugeschrieben. So wird die gelbe Schleife zwar immer noch als Zeichen der Solidarität mit Soldaten im Auslandseinsatz benutzt. Allerdings soll sie inzwischen auch Knochenkrebs- sowie Endometriosepatienten unterstützen. 

Insgesamt haben wir bei unseren Recherchen über 10 verschiedene Schleifenfarben entdeckt. Neben den einfarbigen Awareness Ribbons gibt es auch bunt gemusterte Schleifen: Ein Zebra-Aufdruck unterstützt seltene Krankheiten, Türkis mit weißen Punkten wird für lymphologische Erkrankungen verwendet. Eine Schleife mit bunten Puzzleteilen darauf zeichnet den Autistic Pride Day aus. 

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In Deutschland sind jedoch nur wenige davon bekannt.

Die rote AIDS-Schleife🎗

Inspiriert von dem gelben Band für Soldaten führten AIDS-Aktivisten 1991 rote Schleifen ein, um auch den Menschen zu gedenken, „die zu Hause sterben“. Sie wählten Rot als Farbe der „Leidenschaft“ und aufgrund ihrer Verknüpfung zu Blut.7,8 Damit wollten sie ganz allgemein Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken ausdrücken und die Stigmatisierung Betroffener beenden. Am 2. Juni 1991 erlangte die AIDS-Schleife schließlich Weltberühmtheit: Der Schauspieler Jeremy Irons trug sie bei den 45. Tony Awards, dem wichtigsten US-amerikanischer Theater- und Musicalpreis, an seiner Brust. Die rote Schleife zählt heute zu den unter Deutschen bekanntesten. Weil sie insbesondere die Deutsche AIDS-Stiftung häufig verwendet hat, wird sie oft mit der Organisation in Verbindung gebracht. 

Die rosa Brustkrebsschleife🎗,

wurde nur wenige Monate nach Irons Auftritt bei den Tony Awards von der Susan G. Komen Breast Cancer Foundation eingeführt. Diese ist seit 1983 Veranstalter des „Race for the Cure“ – dem inzwischen größten internationalen Spendenevent für Brustkrebs. Bei dem Lauf im Jahre 1991 wurden die rosa Anstecker verteilt – und der Grundstein für die heute so bekannte Brustkrebsschleife war gelegt. Berühmtheit erlangte sie jedoch erst ein Jahr später, durch die Zusammenarbeit des amerikanischen Self Magazins und Estée Lauder. Was als einfache Sonderausgabe geplant war, endete damit, dass in allen Estée Lauder Filialen in Amerika die rosa Krebsschleifen verteilt wurden. Jedes Jahr um den 01. Oktober, dem Internationalen Weltbrustkrebstag, bringt Estée Lauder extra limitierte Produkte heraus durch deren Verkauf Forschung, Aufklärung und medizinische Dienste unterstützt werden. #TimeToEndBreastCancer  

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Jeder von uns kann also etwas gegen Krebs tun, auch ohne medizinische Ausbildung, denn wie alle Menschen brauchen Krebspatienten und deren Angehörige Unterstützung. Das kann, muss aber nicht in Form von Geld sein. Wenn wir an unseren Löwenherzprojektvideodreh zurückdenke, dann brauchten alle Beteiligten jemanden zum Zuhören, jemanden, der sie ablenkt und Zeit mit Ihnen verbringt.

Zum Abschluss noch einige Internetadressen zum Reinlesen:

www.facebook.com/die-sache-mit-der-schleife-ihr-kennt-sie-doch-sicher-die-bunten-ansteckschleifen   

www.krebsgesellschaftnrw.de  

www.influcancer.com/verein/talk-about-cancer-kampagne-2018  

www.krebsgesellschaftnrw.de/sprichmitmir  

www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten  

Statistik 2016 

www.worldcancerday.org  

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„Krebs kann mir alle meine körperlichen Fähigkeiten nehmen. Es kann aber meinen Verstand nicht berühren, es kann mein Herz nicht berühren und es kann meine Seele nicht berühren.“ (Jim Valvano, amerikanischer Basketballspieler und Trainer, 1993 gestorben) 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net !

Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Jackie, Mary, Katharina und Dominique 😊