Mittwoch, Music makes the world go round… 🎼🎵🎶🎤 

Ärzte oder Fischer Bendzko oder Deichkind, ein guter Song bewegt entweder deinen Arsch oder sogar dein Herz! 

Egal was ihr hört, es macht was mit Euch… 

Musik löst die unterschiedlichsten Emotionen in uns aus. Sie kann uns trösten oder aufputschen. Musik ist viel mehr als nur ein schöner Zeitvertreib.  

Tatsächlich verändert sie den Herzschlag, den Blutdruck, die Atemfrequenz und die Muskelspannung des Menschen. Und sie beeinflusst den Hormonhaushalt. Die Klänge wirken vor allem auf Nebenniere und Hypophyse. 

Je nach Musikart werden verschiedene Hormone abgegeben – Adrenalin bei schneller und aggressiver Musik, Noradrenalin bei sanften und ruhigen Klängen. Letztere können so zum Beispiel die Ausschüttung von Stresshormonen verringern und die Konzentration von schmerzkontrollierenden Betaendorphinen im Körper erhöhen. Musik kann so tatsächlich Schmerzen dämpfen. Folgerichtig wird sie deshalb heute schon in der Medizin in den verschiedensten Bereichen therapeutisch eingesetzt. Vor allem in der Psychiatrie und in der Schmerztherapie leistet sie nützliche Dienste. 

Aber auch in der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten und in der Geriatrie kann sie ein wertvolles Hilfsmittel sein. Denn Musizieren kann wie ein Jungbrunnen für das Gehirn sein, weil dabei neue Nervenverschaltungen gebildet werden. 

Sie hält unser Gehirn jung und kann heilen.  

Würdet ihr ohne Musik Leben wollen? Viele von Euch schreien sicher innerlich NEIN! 

Denn Musik ist nicht einfach nur irgendein Zeitvertreib, sondern viel mehr als das. Musik kann Balsam für die Seele sein. Musik kann die geistige, sowie soziale Entwicklung von Kindern fördern. Beim Musizieren werden Glückshormone ausgeschüttet, dies erfüllt Körper und Geist und gibt dem Menschen ein positives Gefühl, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirken kann. 

Jetzt sagen Einige vielleicht, aber ich kann überhaupt kein Instrument spielen, die Stimme ist das Instrument für Jeden. Auch hier macht Übung den Meister. Aber singen ist nicht nur ´ne gute Übung sondern „Es gibt kein besseres und wirksameres Mittel, das psychoemotionale Belastungen auflöst, Lebensmut stärkt und Selbstheilungskräfte reaktiviert, als das Singen.“ sagt Dr. Gerald Hüther ein Neurowissenschaftler. 

 

Wie wirkt Musik auf den Menschen?

Musik wirkt auf den Organismus, sie verändert den Herzschlag, den Blutdruck, die Atemfrequenz und die Muskelspannung des Menschen. Außerdem beeinflusst Musik den Hormonhaushalt und die Klänge wirken vor allem auf Nebenniere und Gehirn. 

Musizieren und Musikhören lösen dieselben Effekte im Gehirn aus wie beim Essen und Sport machen. Es kommt zu einer Ausschüttung von Endorphinen und zu einer Verringerung des Stresshormons Cortisol. Zudem wird vermehrt der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet, der eine wichtige Rolle im Belohnungszentrum unseres Gehirns spielt und motivierend wirkt. 

 

Was macht Musik?

Wer bewusst Musik hört, vor allem Musik hört die er mag, der fühlt sich gut.   

Musik wird immer unverzichtbarer und notwendiger, weil sie an den Menschen adressiert ist. Sie wendet sich an allen Menschen, an Körper, Geist und Seele. 

Musik wird nicht nur von Jugendlichen, sondern auch von Erwachsenen als beliebteste Freizeitbeschäftigung genannt. Musik bekommt immer mehr einen steigenden Stellenwert im Leben des Menschen, besonders im Hinblick auf Problematiken im Alltag und Stress.  

Musik hat die Fähigkeit Schmerzen zu lindern und die Seele zu heilen. Musik trägt zur Koordination, Integration und hat positive Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen. 

Musik löst Emotionen aus, weckt Erinnerungen und bringt uns zum Tanzen.  

Nicht jeder nimmt Musik gleich wahr. Unsere Erfahrungen prägen die Art und Weise wie wir Musik erleben. So kann ein Musikstück unterschiedliche Emotionen bei verschiedenen Menschen auslösen, je nachdem an welche Erinnerungen es gekoppelt ist.  

Mit anderen Personen Musik zu machen oder ein Konzert zu genießen stimuliert auch die Ausschüttung von Oxytocin.  

 

Oxytocin ist als Bindungshormon bekannt, da es vertrauen und Sympathie zwischen Menschen fördert. All diese Veränderungen im Gehirn durch die Musik, blockieren Schmerzen, bauen Stress ab und lösen positive Emotionen aus, was uns glücklich macht. Wenn wir uns traurig oder wütend fühlen, verbessert das Hören von Musik mit derselben Stimmung ebenfalls unser Wohlbefinden. 

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Gehirne von Berufsmusikern im Vergleich zu Nicht- Musikern einige Unterschiede aufweisen: So ist die Verbindung zwischen den beiden Hirnhälften deutlich stärker ausgebildet. Dies legt nahe das die beiden Hirnhälften besser miteinander kommunizieren können. Auch haben „Musikhirne“ oft eine bessere Harmonie in den Bereichen, die für das Hören, räumliches Sehen und die Motorik zuständig sind. 

 

Macht Musik schlau?

Musik macht nicht schlau. Sie aktiviert aber durchaus das Gehirn auf vielfältige Weise. Wie genau, ist für jede Person unterschiedlich. 

 

Welche Musik soll ich hören?

Welche Musik dir die positivsten Effekte bringt, hängt davon ab, was du damit erreichen möchtest. Grundsätzlich hat die Musik eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden, die wir am liebsten mögen. Studien zeigen, dass die Durchblutung des Gehirns stärker angeregt wird, wenn uns das Musikstück gefällt. Geht es allerdings darum sich zu konzentrieren, zum Beispiel beim Lernen, eignet sich Instrumentelle Musik besser, weil sprachliche Reize uns eher ablenken. 

 

Musik hat positive Wirkungen auf unseren Körper.

Wissenschaftler fanden beim Hören von Musik eine Steigerung von Antikörpern und Zellen, die uns gegen Bakterien schützen. Der Einsatz von Musik erzielte außerdem positive Effekte in der Therapie verschiedenster Erkrankungen, von Depressionen und Schlaflosigkeit über ADHS bis hin zu Parkinson, Demenz und Schlaganfällen.  

 

Musik kann uns also auch gesund machen.

Musik kann vielleicht nicht die Welt retten, aber deine Seele! 

Musik an!Welt aus! 

Gönnt Euch eine Auszeitbelohnt Euch mit eurer Lieblingsmusik! 

 

“Musik ist die stärkste Form der Magie!”  Marilyn Manson 

 

Bis zum nächsten Beitrag:

Jackie und Mary😊