Hallo ihr Lieben, es ist Mittwoch, es ist Blogzeit!  

Sei mutig und stark! Steht immer wieder überall, auf Postkarten oder eben auch auf Schildern, wie hier im Bild. 

„Den Mutigen gehört die Welt,“ sagt der Volksmund, doch was meint das eigentlich?  

Mit dieser Aussage will der Volksmund eine Chance ausdrücken, die jedermann angeht. Es meint: Die Chance, sich die Welt auf seine eigene Art und Weise zu erobern. Die Welt zu erkunden, sie mittels der eigenen Persönlichkeit mit zu formen und umzugestalten, wo wir es als sinnvoll erachten. 

Doch was braucht es an Fähigkeiten, um dies auch tatsächlich zu verwirklichen?  

Die Sache mit dem Mut ist leicht gesagt und schwergetan. Denn den eigenen Mut zu beschwören bedeutet noch lange nicht, dass man ihn auch aufbringen kann.   

Das Ding mit dem mutig sein ist nämlich gar nicht mal so einfach. Denn wenn wir mutig sein wollen, bedeutet das, dass wir uns etwas stellen, vor dem wir uns fürchten.  

In unseren Ängsten liegt also die Möglichkeit verborgen, unseren Mut kennenzulernen. Wir brauchen immer wieder Mut, um dem Leben zu begegnen.  

 

 

 

Was ist Mut?  

Wenn ihr Mut oder mutig sein googelt werdet ihr verschiedene Begriffe finden: Courage, furchtlos, entschlossen, tapfer, unerschrocken oder wagemutig – starke Worte.   

Mut kann uns in vielen Formen begegnen:  

beim Überwinden einer Angst, im Begegnen von Gefahren und dem Aussprechen einer Wahrheit. 

 Für den einen braucht es Mut, sich auf einen neuen Job einzulassen, einen Standpunkt zu vertreten oder eine Entscheidung zu treffen. Manchmal erscheinen Ängste „wie aus heiterem Himmel“ oder es braucht Mut, neue Wege zu gehen. 

Mutmacher sind gerade in den letzten Monaten gefragte Menschen. Sie versuchen, andere durch diese unsicheren und für viele Leute auch belastenden Situationen zu begleiten und sie helfen uns den Mut nicht zu verlieren indem sie uns helfen den Fokus zu verändern. 

Wir alle erleben immer mal wieder Situationen, in denen wir den Mut verlieren und vieles uns schwer und hoffnungslos scheint. In solchen Zeiten können Worte der Hoffnung wie ein Lichtstrahl im Dunkel sein. 

 

 

Achtet auf Andere, seid Mutmacher! 

Nicht nur ewig planen und auf den perfekten Moment warten, den gibt es sowieso nicht. Loslegen. Umsetzen, einfach mal einen MUTAUSBRUCH provozieren! 

 

 

Und wie geht das jetzt, das Ding mit dem mutig sein?  

Eine erste Idee ist: Schaut euch einen inspirierenden Film an. Ein Film, der euch berührt und nachdem ihr denkt: Mensch, wenn er oder sie das kann, dann kann ich das auch!   

Ein paar Beispiele:   

Merida: Ein kleines Mädchen kämpft für ihre Mutter und ihr Volk! Ein Zeichentrickfilm für die ganze Familie.  

Der Herr der Ringe: Ein kleiner Hobbit kämpft mit seinem besten Freund gegen den Untergang seiner Welt.  

Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers: Eine Gruppe von Freunden klärt den Mord an einem Jungen auf.  

Das Streben nach Glück: Ein Vater kämpft mit seinem Sohn für ein besseres Leben.  

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty: Walter Mitty lebt irgendwie an seinem Leben vorbei. Da erhält er die Chance das Blatt zu wenden.  

…  

Die Liste wäre wohl unendlich weiterzuführen, aber die Kurzbeschreibungen machen eines deutlich:  

Mutig sein, verbinden wir damit, wenn eine unterschätzte oder unterlegene Person oder Gruppe sich gegen vermeintliche Widrigkeiten durchsetzt und gewinnt. Wir sympathisieren also mit den „Underdogs“. Aber mit dem Film gucken, ist es leider noch nicht getan: Aktiv werden ist der Schlüssel!  

 

Dabei gilt es eines zu berücksichtigen. Die Angst, die wir spüren hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Sie soll uns schützen und zwingt uns dazu, zu flüchten. Aber müssen wir das immer?  

 

 

Mutig sein kann auch bedeuten…  

… Eine ungesunde Beziehung beenden. Das kann auch eine Freundschaft sein. Wir wollen an dem Vertrauten und Bekannten festhalten. Wer bin ich als Person, wenn ich ihn oder sie verliere? Kommt Euch die Frage bekannt vor? So oder so ähnlich denken nämlich viele.  

Aber vielleicht tut uns diese Beziehung nicht mehr gut. Mutig sein heißt also auch auf unsere eigenen Bedürfnisse zu hören.  

… Deine Meinung zu sagen und dazu zu stehen. Wir bewegen uns in einer Zeit, in der vieles im Umbruch steht. Wir ändern unsere Gewohnheiten und unsere Ansichten, unsere Wahrnehmung und unsere Wertesysteme. Das kann Angst machen. Aber deshalb müssen wir nicht mit der Masse gehen, wir sind keine Chamäleons, also das heißt wir müssen uns nicht zwingend anpassen, um uns sicher zu fühlen. Wenn wir eine andere Ansicht und berechtigten Zweifel bei einer Sache haben, sollten wir auf unser “Bauchgefühl” hören, das sagen was wir denken und diese Meinung auch vertreten, selbst wenn andere anderer Meinung sind.  

… „Nein“ sagen zu können. Nicht anderen gefallen zu wollen. Ruft euch in Erinnerung: Wenn sich die Menschen von euch abwenden, nur weil ihr mal „Nein“ sagt, weil das besser für euch ist, solltet ihr diese Beziehung hinterfragen (siehe erster Punkt).  

… Aufstehen. Selbst wenn ihr scheitert, versucht ihr es wieder und wieder. Ihr sucht nach Lösungen euer Ziel zu erreichen.  

„Mut brüllt nicht immer nur. Mut kann auch die leise Stimme am Ende des Tages sein, die sagt: Morgen versuche ich es nochmal.“  
Mary Anne Radmacher (Schriftstellerin)   

Mutig sein kann man also auch so beschreiben: Aktiv zu werden und zu handeln, obwohl ihr Angst habt. Ihr verlasst also eure Komfortzone, aber wenn ihr eure Entscheidung hinterfragt, werdet ihr merken, dass sie euch stärker gemacht hat. 

Wart ihr diese Woche schon mutig? Was habt ihr in letzter Zeit gemacht, was Mut erfordert hat ?, wozu musstet ihr euch überwinden?   

 

Das wars für heute, bis zum nächsten Beitrag: 

Jackie, Dominique, Katharina und Mary😊