Hey da sind wir wieder, heute mit dem Thema Optimismus.  

Wir sind uns sicher der Begriff sagt euch allen was. Trotzdem möchten wir euch für den Einstieg eine Definition geben damit wir alle auch das gleiche darunter verstehen. 

Definition: 

  1. Lebensauffassung, die alles von der besten Seite betrachtet; heitere, zuversichtliche, lebensbejahende Grundhaltung 

Beispiel: sich seinen Optimismus, trotz Krise, bewahren 

  1.  zuversichtliche, durch positive Erwartung bestimmte Haltung angesichts einer Sache, hinsichtlich der Zukunft 

Beispiel: übertriebener, verhaltener, gedämpfter Optimismus 

  1.  philosophische Auffassung, wonach die bestehende Welt die beste aller möglichen Welten ist, in der Welt alles gut und vernünftig ist oder sich zum Besseren entwickelt 

Beispiel: der fortschrittsgläubige Optimismus der Aufklärung 

 

Kurz zusammengefasst bedeutet Optimismus oder optimistisch zu sein, eine positive Lebenseinstellung zu haben und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.  

Warum das Thema Optimismus?  

Im Leben geht es manchmal drunter und drüber und nicht immer ist ein Lichtblick in Sicht. Denn sowie das Leben positive Seiten mit sich bringt, hält es auch negative Zeiten für uns bereit. In vielen Lebenssituationen fühlen wir uns hilflos und sehen nur noch die negativen Seiten des Lebens.  

Hilflos, kein Ausweg finden, wütend sein und sich antriebslos fühlen?  

Wer jetzt sagt kenne ich, uns geht es zurzeit auf Grund des erneuten Lockdowns und der aktuell verschärften Corona- Maßnahmen genauso, den können wir gut verstehenWir sind uns sicher: alle freuen sich, wenn endlich wieder Normalität einkehrt und wir hoffentlich mit den Worten „auf nimmer wiedersehen“, der Pandemie den Rücken kehren dürfen. Wir müssen daran glauben: Wir werden es überwinden, gemeinsam kommen wir da raus! Denn wie sagt der Volksmund so schön:“ Was uns nicht umbringt, macht uns härter.“ 

Also müssen wir bis dahin alle zumindest versuchen das Beste aus der jetzigen Situation zu machen, indem wir optimistisch in die Zukunft blicken. Einfacher gesagt als getan, das wissen wir selbst! 

Wir 👁‍🗨 sehen förmlich wie jetzt die Gedankenblasen bei Euch aufploppen: 

Wie soll man da positiv bleiben, wenn kein Ende in Sicht ist, wenn man nicht mehr zur Arbeit, Schule oder Uni gehen darf? Wenn der Kontakt so eingeschränkt ist, dass man seine Liebsten kaum noch sieht oder gar nicht besuchen darf, dass man echt einfallsreich sein muss, um den lieben Kleinen irgendeine abwechslungsreiche Beschäftigung zu bieten, wenn noch nicht mal gesichert ist, dass die umstrittene Impfung auch wirklich gegen alle Mutationen hilft, … 

Ja wie? 

Niemand hat gesagt, dass es einfach ist! 

Zunächst einmal bedeutet Optimismus nicht, dass man gewisse Dinge die nicht okay sind, gut reden soll. Optimistisch zu sein ist nicht gleichzusetzen mit Naivität und schönreden von schlechten Ereignissen oder Situationen. 

Optimistisch zu sein heißt auch nicht mit einem Dauergrinsen durch die Welt zu rennen, es bedeutet in der Realität zu bleiben und den Ist- Zustand zunächst mal zu akzeptieren. Denn das was ist, ist nun mal so. 

Optimist vs. Pessimist: Ist das Glas halb voll oder halb leer?  

Auch das kennt wahrscheinlich jeder von Euch: Ein Optimist spricht von einem halb vollen Glas, ein Pessimist dagegen würde das halbvolle Glas, als halb leer bezeichnen.  

Die negative Sichtweise des Pessimisten führt dazu, dass er sich schneller entmutigen lässt und früher aufgibt. Er verfällt im schlimmsten Fall in Hoffnungslosigkeit und Depression, diese geht oft mit Lethargie einher. Wer absolut träge ist und kein Interesse an nichts hat, der nimmt sich damit die Möglichkeit, Einfluss auf sein Leben auszuüben. 

Die positiven Erwartungen der Optimisten hingegen wirken motivierend und können zielführendes Verhalten in Gang setzen. Darüber hinaus wenden Optimisten bewiesenermaßen in stressreichen Situationen bessere Bewältigungsstrategien an. Auf Misserfolge reagieren sie Problem-fokussiert, indem sie versuchen die Gründe für ihr Scheitern aufzudecken und an diesen zu arbeiten. 

Pessimisten hingegen neigen eher zu Verdrängung oder sozialem Rückzug, was das Problem jedoch nicht aus der Welt schafft. 

Gründe Optimist zu sein oder zumindest zu werden 

Was können ein paar positive Gedanken schon bewirken? Wir sagen: Eine Menge: Denn Optimisten leben länger und gesünder, das zeigen große Studien. Nachzulesen bei Spiegel.de/optimismus-positive-gedanken-koennen-das-leben-staerken  

 In Extremsituationen kann positives Denken sogar zur Überlebensstrategie werden. Wie sich ein länger andauerndes Wohlbefinden und Zufriedenheit auf unser Leben auswirkt, hat nun eine Studie der Universität College London ermittelt. Zwischen 2002 und 2013 wurde bei 9365 Frauen und Männern, Alter über 50 Jahre – durchschnittlich 63 Jahre, in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren das subjektive Wohlbefinden und das Maß der Lebensfreude abgefragt. 24% (2264) der Studienteilnehmer berichteten von keinem Genuss am Leben. Insgesamt gaben 34% (3205) der Menschen eine hohe Lebensfreude zu Protokoll. Während der Untersuchung wurden 1310 Todesfälle verzeichnet.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Glücklich- und Zufriedensein mit seinem Leben die Sterbewahrscheinlichkeit senkte – und zwar je mehr Lebensgenuss die Menschen empfanden, desto höher war die positive Auswirkung. Berichteten die Befragten z.B. bei zwei Erhebungen von einer Freude am Leben, sank die Sterbewahrscheinlichkeit gegenüber denjenigen, die pessimistisch eingestellt waren, um durchschnittlich 17% – die Quote rangierte zwischen 1% und 30%. Sagten die Befragten aber dreimal, dass sie voller Lebensfreude waren, dann verminderte sich die Sterbewahrscheinlichkeit im Durchschnitt um 24% – zwischen 11% und 36%.  

Die Wissenschaftler betonen, dass der lebensverlängernde Einfluss einer optimistischen Lebenseinstellung bei einem längeren Andauern viel deutlicher wird, als wenn man dies nur auf eine bestimmte Situation bezieht. Was die Selbsteinschätzung des Wohlbefindens betrifft, so setze sich dieses Gefühl aus mehreren Teilen zusammen: dem Gefühl von Glücklichsein und Freude, der Zufriedenheit mit dem Leben sowie der Einschätzung vom Sinn und Zweck des Lebens. Außerdem sei das Maß von sozialen Beziehungen sowie der Vitalität sehr wichtig für eine gesteigerte Lebensfreude und damit für ein längeres Leben. 

Optimisten haben bekanntlich nicht nur mehr Freude am Leben, sie kommen auch glücklicher durch Krisen, da sie diese als Chance sehen, sich weiterzuentwickeln und daran zu wachsen um ähnliche sowie weitere Herausforderungen in Zukunft meistern zu können.  

Optimisten haben auch ein besseres Immunsystem und können dadurch effektiver vor Krankheiten geschützt werden. Optimismus kann angeboren sein, ist aber auch erlernbar.  

Es gilt also, zu einer optimistischen Lebenseinstellung zu finden, die so leicht nichts erschüttern kann. Dazu braucht das Gehirn eine kleine Hilfe, um seine tendenziell negative innere Stimme zum Schweigen zu bringen. Dabei können es zwei einfache Schritte unterstützen. 

Weitere Informationen auf: www.forschung-und-wissen.de/forscher-bestaetigen-optimisten-leben-laenger 

Wie werde ich optimistischer? 

Zunächst gilt es, Fakten von negativen Gedanken zu trennen. Denn viele pessimistischen Gefühle beginnen mit nichts anderem als negativen Gedanken, die eigentlich jeder Grundlage entbehren, durch eine permanente Beschäftigung mit ihnen aber immer stärker werden. Viele Menschen denken sich geradezu grübelnd in ihr Unglück, ohne dass es dafür in der realen Welt zunächst tatsächlich eine Grundlage gibt. 

Um sich dies zu vergegenwärtigen, sollten wiederkehrende und besonders starke negative Gedanken aufgeschrieben und mit der Wirklichkeit abgeglichen werden. Dabei stellt sich oft heraus, dass-Sätze, in denen die Worte „nie“, „meistens“, „immer“, „am schlimmsten“ und so weiter vorkommen, häufig nicht wahr sind. Niemand verliert zum Beispiel immer seinen Schlüssel. Vielleicht kommt das mehrmals vor, aber an den überwiegenden Tagen ist der Schlüssel genau dort, wo er hingehört. Auf diese Weise werden die negativen Gedanken relativiert und wirkliche Probleme aufgespürt, die dann gelöst werden können. 

Es geht um das Erleben von Glück und Zufriedenheit. 

Nur das ist kein Ziel, sondern ein Prozess, ein Weg, der niemals endet (und wo die Furcht vor Veränderung auch ganz natürlich mit dabei ist). 

Wir sollten also nicht auf ein Ziel wie Glück hinarbeiten, wir sollten lernen es jetzt zu erleben. Nicht umsonst sagt man „Glücksmoment“, denn ich bin glücklich kann ich für einen kurzen Augenblick behaupten, jetzt gerade, in diesem Moment.  

Wir müssen nicht danach streben den „Dauerzustand“ Glück zu erreichen, sondern nur für den jeweiligen Moment „Glück🍀“ und Zufriedenheit empfinden. 

Kurzer Gedankenimpuls: 

Ist nicht schon allein das Aufstehen am Morgen, ein Segen? Ich lebe, sonst wäre mir das nicht möglich.  

Neuer Tag, neues Glück, oder?  

Umgebt euch am besten mit Menschen, die positiv denken und nach Lösungen suchen, denn Optimismus kann auch ansteckend sein.  

Und wenn euch alles zu viel wird und ihr nicht mehr weiterkommt, hier ein kleiner Tipp:  

Konzentriert Euch auf Positives! Das geht am einfachsten, wenn man seinen Tag gedanklich durchwandert und sich an ein positives Erlebnis erinnert oder an etwas denkt, auf das man sich sehr freut. Wichtig ist, die Aufmerksamkeit auf Positives zu lenken und so die Tendenz des Gehirns zu negativen Gedanken zu stoppen. Mit ein wenig Übung gelingt dies auch an eher schlechten Tagen.
Beide Schritte zusammen haben die Kraft, auf Dauer negatives Denken abzuschwächen und den Optimismus bei jedem Menschen zu stärken. 

Führt ein Glückstagebuch indem ihr euch jeden Abend die Dinge notiert, die am Tag gut gelaufen sind und worüber ihr euch gefreut habt. So könnt ihr an schlechten Tagen euch die positiven Situationen nochmal anschauen und euch somit stärken.  

Was habe ich davon? 

Bekommt ein Optimist in einer Prüfung eine hervorragende Note, schreibt er diesen Erfolg seinen eigenen Fähigkeiten oder seiner einnehmenden Persönlichkeit zu. Ein Pessimist würde den Prüfungserfolg eher auf den Zufall schieben und z.B. behaupten, dass er Glück gehabt habe oder der Prüfer besonders guter Laune war. Vermasselt er die Prüfung allerdings, sieht der Pessimist die Schuld bei sich selbst und hält sich auch über dir Prüfungssituation hinaus für dumm und nicht gut genug. 

Wir alle kennen sie. Diese Personen, denen scheinbar alles zu gelingen scheint. Die selbst im Antlitz der größten Schwierigkeiten ihren Mut nicht verlieren. Die unbedarft in die Welt schauen und immer guter Dinge zu sein scheinen. Wir mögen sie verachten, für naiv oder schlichtweg dumm halten. Letzten Endes bewundern wir sie dennoch für ihre Fähigkeit, das Leben stets von seiner besten Seite zu betrachten. Und das mit Fug und Recht, zeigt uns die Wissenschaft doch, welche Vorteile Optimisten genießen. 

Wer auch in den Genuss dieser lebensbejahenden und lebensverlängernden Eigenschaft kommen möchte, der tut gut daran, seine eigenen negativen Gedanken zu überprüfen und zu hinterfragen. Bedeutet ein Scheitern im Bewerbungsverfahren tatsächlich, dass ich nicht gut genug bin oder könnten auch andere Gründe dafür verantwortlich sein? 

Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Im Zweifel also einfach optimistisch denken. Das ist nicht nur angenehm und macht Freude, sondern wirkt auch noch aktivierend, motivierend und somit häufig zielführend. 

Geduld: Niemand geht davon aus, dass man einen Apfelkern in die Erde steckt, ihn gießt, zack 5 Minuten Sonne drauf und dann „OH!“ steht da ein großer wunderbarer Baum, an dessen dicksteAst man eine Schaukel befestigen kann und von dem man dann Äpfel ernten kann. 

Lieblingszitate

„Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.“ – Dietrich Bonhoeffer 

Wir wünschen euch schöne Erlebnisse und viel Gesundheit!“  

„Bleibt gesund und optimistisch!

Denken müssen wir so oder so, warum dann nicht gleich positiv?“ – Albert Einstein  

„Und ich habe mich so gefreut!“ sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. „Du hast dich gefreut – ist das nichts?“ – Marie von Ebner-Eschenbach 

„Selbst aus schlechten Aussichten lassen sich noch gute Einsichten gewinnen.“ – Ernst Ferstl 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net !

Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Jackie, Mary, Katharina und Dominique 😊