Hey ihr Lieben! Es ist Sonntag und damit Zeit für den nächsten Blogbeitrag in diesem Jahr. Könnt ihr glauben, dass das Jahr 2021 schon wieder über eine Woche alt ist? War nicht gestern erst Silvester? 

Zum Ende eines Jahres tun viele Menschen das Gleiche – sie denken über das vergangene Jahr nach und überlegen sich Ziele für das kommende Jahr. Die guten „Vorsätze“, also Ziele, die wir erreichen und Wünsche, die wir uns erfüllen wollen. Habt ihr das auch gemacht? Wir wollen heute mal unter die Lupe nehmen, wie das so läuft mit den Vorsätzen und welche wir vielleicht schon wieder über Bord geworfen haben. 

 

„ Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.“ ~Henry Ford 

Vorsätze

Am 01. Januar eines jeden Jahres werden die Uhren auf Null gestellt. Die Seiten im Kalender sind blank und warten darauf gefüllt zu werden. Vor uns liegen 365 Tage (im Schaltjahr sogar 366 😉), die nur uns gehören. Was wollen wir damit anstellen? 

Wir haben da mal ein paar Ideen zusammengetragen, welche ihr euch in eure ganz persönliche Sammlung von Vorsätzen aufnehmen könnt: 

Vorsätze für das nächste Jahr

1) Gesünder ernähren: Mehr Obst und Gemüse = Vitamine und viel Wasser, statt Snacks, Limonaden und den anderen SüßkramWenn Euch das Wasser so nicht schmeckt verfeinert es mit Obst oder macht Tee draus. Ungesüßte Säfte sind auch in Maßen erlaubt 😉 Habt ihr schon mal eine Saftkur ausprobiert? 


 

2) Mehr Achtsamkeit und Dankbarkeit im Alltag – Fokus auf die kleinen Dinge im Leben: „Wenn ich erst…“ oder „Erst wenn ich dieses oder jenes erreicht habe, dann…“.   

Schluss mit solchen Ausreden! Wartet nicht auf das große Ereignis, schenkt jedem Tag die Aufmerksamkeit, die er verdient und macht das Glück nicht davon abhängig auf „wichtige“ Ereignisse zu warten. Nehmt es in die Hand und werdet aktiv!  
 

3) Das „eine“ Laster loswerden: Ob es rauchen, Süßkram oder die Zeit ist, die ihr zu viel am Handy verbringt. Die „eine“ Sache, von der ihr einfach nicht loskommt. Vielleicht ja in diesem Jahr? Wir glauben an Euch! 

 

4) Bezug zu Punkt 3: Aufschreiben was dich glücklich macht! Vielleicht probiert ihr es mit einem Glückstagebuch? Wenn das Leben dann doch mal andere Pläne macht, dann kannst du dir durchlesen, warum das Leben doch schön sein kann. 


 

5) Mehr Zeit mit Freunden und der Familie verbringen: Gerade nach den Ereignissen in 2020, einem Jahr, das vor allem durch den Verzicht und die Einschränkungen von Kontakten geprägt war, ist dieser Punkt ganz besonders wichtig. Zwar werden wir uns auch in 2021 noch mit Einschränkungen arrangieren müssen, aber vielleicht ruft ihr eure Eltern, Großeltern und Freunde mal an. Und wenn das Gespräch nur fünf Minuten dauert. Oder ihr verabredet euch zum gemeinsamen Spaziergang, um die Auflagen zu erfüllen. Natürlich muss alles im Rahmen des Erlaubten bleiben, aber dazwischen gibt es viele Kleinigkeiten, um die Kontakte zu pflegen und aufrecht zu erhalten. Wann habt ihr das letzte Mal eine Postkarte oder einen Brief geschrieben? Stellt euch mal vor, ihr findet so eine schöne Post zwischen den Rechnungen, Werbezetteln und den Zeitungen im Briefkasten. 
 

6) Vegane/ Vegetarische Ernährungsumstellung: Du hast schon öfter mal darüber nachgedacht?! Einfach mal machen. Vielleicht ist ja der „Veganuary was für dich? Oder probiert es mit ein-zwei festen Tagen in der Woche? Hauptsache es macht euch glücklich 🤗

 

7) Selbstfürsorge: Früher ins Bett gehen, Wellness-Tag, Sport, mehr lesen, Geld ansparen, Ärzte-Check-Ups, … Wie viele dieser Punkte predigen wir jeden Tag und machen sie dann doch nicht? Setze dir einen Fokus und bleib dran. Es ist wichtig Dinge zu tun, die uns entlasten und uns gut tun. 

 

Diese Liste könnte man beliebig fortsetzen, denn schließlich haben wir ja viel Zeit, oder? Es ist Anfang Januar und das Jahr ist lang, richtig? Nicht so ganz. Natürlich ist es sehr löblich viele Ziele zu haben, keine Frage. Aber denkt mal daran, wie schnell das letzte Jahr vorbei gegangen ist. 

Fokus ON!

Damit wir uns nicht übernehmen, unsere Ziele wirklich erreichen und nicht am Ende des Jahres frustriert vor unseren Listen sitzen, müssen wir uns etwas überlegen das und hilft, unsere Vorsätze auch einhalten zu können. Eine Idee wäre es sich auf die wichtigsten Ziele zu fokussieren. 

Erste Idee: Wie wäre es mit einer kompakten Liste von zehn Zielen für 2021? So könnte man sich jeden Monat ein Ziel vornehmen. 

Da sich unsere Vorschläge auf euch und uns als Individuen und nur einen kleinen, aber wichtigen Teilbereich beziehen, habt ihr bestimmt noch mehr große Ziele. Vielleicht ein Abschluss (Schule, Studium), ein neuer Job, Umzug, Hochzeit oder vielleicht sogar Kinderplanung – dabei denken wir auch an die tierischen Mitbewohner, die wir uns vielleicht schon immer gewünscht haben 😉  

Wenn solche großen Ereignisse anstehen, ist es möglicherweise ratsam, die Liste an Vorsätzen einzuschränken. 

So und nun? Jetzt haben wir unsere Vorsätze und haben sie eingeschränkt. Heißt das jetzt, wir schaffen alles? Möglicherweise. Dabei hat sich erwiesen, dass es 66 Tage dauert, bis sich neue Gewohnheiten und Veränderungen etabliert haben (https://www.emotion.de/persoenlichkeit/gute-vorsaetze-und-wie-sie-wirklich-gelingen). 

Wenn ihr heute, am 10.01.2021, startet, dann könnt ihr am 17.03.2021, das erste Zwischenfazit ziehen und schauen, wie weit ihr mit euren Vorsätzen gekommen seid.  

Damit kommen wir zur zweiten Idee, um eure und unsere Vorsätze zu erreichen: Teilt Ziele in Zwischenziele auf, wie zum Beispiel in Form von Daten. Somit könnte einer der Vorsätze in Verbindung damit stehen, dass ihr euren Vorsatz bis zum 17.03.2021 auf jeden Fall durchhalten wollt. Und was meint ihr, wie hoch steht die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euren Vorsatz aufgeben wollt, wenn ihr schon 66 Tage durchgehalten habt? 

Die dritte Idee, um an eure Ziele zu gelangen, kann darin bestehen, dass ihr euer eigener Coach werdet: Formuliert eigene Ziele, möglichst realistisch und konkret (schau mal hier vorbei ➡Vorsätze und wie sie gelingen). Statt schwammig zu sagen „Weniger Stress“ könntet ihr sagen „Ich möchte jeden Morgen statt um 7 Uhr, bereits um 6:30 Uhr aufstehen“. Oder aus „mehr Zeit für die Familie“ könntet ihr euren Vorsatz so formulieren: „Jeden zweiten Sonntag gehe ich meine Eltern besuchen“. Fragt ganz konkret: Warum will ich eigentlich weniger Stress haben? Dadurch wird einem bewusst, dass es nicht um das Ziel geht, morgens um 6:30 Uhr aufzustehen, sondern um ein bestimmtes Gefühl, welches wir uns dadurch erhoffen und erreichen möchten.  

Das bedeutet, du strebst nicht bestimmte Ziele, sondern Werte an. Also: Was sind deine drei Werte, nach denen du 2021 leben willst? Das Thema WERTE ist so wichtig und raumfüllend, dass wir dazu bei Gelegenheit einen eigenen Blogbeitrag veröffentlichen. 

Schwerer als gedacht…

Wir sehen ein, dass diese Sache mit den Vorsätzen nicht mal eben so gemacht ist.

Eine Kleinigkeit noch: Vielleicht versucht ihr mal eure Vorsätze analog per Hand (in euren neuen Kalender) statt digital zu erfassen. Macht es euch gemütlich, mit eurem Lieblingsgetränk und so dass ihr euch wohlfühlt.  

So denkt ihr immer wieder mit einem positiven Gefühl, an den Moment, in dem ihr eure Vorsätze formuliert habt. Und somit erinnert ihr euch immer an euer „Warum“.  

 

Wie lautet euer „Warum“ und was sind eure Vorsätze für 2021? 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net !

Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Jackie, Mary, Katharina und Dominique 😊