Hey, da sind wir wieder, 

am Sonntag haben wir eins der Themen die uns besonders beschäftigen ziemlich nachdenklich machend gebloggt. Wie „angedroht“ bzw. versprochen geht es damit heute weiter:  

1958 Gleichberechtigung von Mann und Frau 

Stellt Euch vor erst seit 1994 heißt es in § 3 des Grundgesetzes: »Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.« (Art.3 Absatz. 3 Satz 2, GG). Es gibt für Menschen mit Behinderung also einen rechtlichen Schutz vor Diskriminierung. Gesetzliche Regelungen bewirken aber nicht, dass sich die Lebenswirklichkeit für Menschen die anders sind oder die Einstellungen zu ihnen in den Köpfen der Menschen sofort und automatisch ändert. Menschen mit Behinderung stehen wie die „people of colour“ (der laut Amnesty International politisch korrekte Begriff für Menschen, die Rassismus erfahren) auch täglich vor Barrieren, stoßen auf Abwertung und Ausgrenzung. Die Ablehnung, Diskriminierung und Marginalisierung von Menschen mit Behinderungen nennt man Behindertenfeindlichkeit. Die Ideologie der Behindertenfeindlichkeit geht von einer Norm aus, von einem »normalen« Menschen, der gesund, leistungsfähig, intelligent usw. sei. Menschen, auf die dies nicht zutrifft gelten als »mangelhaft«, als unnormal. 

In unserer heutigen Gesellschaft verwenden wir oftmals selbstverständlich den Begriff „normal“.

Aber normal ist langweilig, Mainstream, Durchschnitt und wer will schon Durchschnitt sein?!  

Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise besonders ist. Dabei spielen Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, das Geschlecht, irgendwelche äußerlichen Merkmale absolut keine Rolle! Diese Vielfalt, das nicht Normalsein, das macht uns besonders! Trotzdem sorgen gerade diese Unterschiede für Unverständnis, Ausgrenzung, Stigmatisierung bis hin zu Diskriminierung und Rassismus. 

Ob man gesund auf die Welt kommt, eine Schädigung, Beeinträchtigung oder Benachteiligung hat oder…ist das denn wirklich so wichtig? wer ist denn heutzutage wirklich gesund? 

Was würde sich für mich ändern, wenn ich plötzlich durch Unfall oder Krankheit eine Schädigung, Beeinträchtigung, Benachteiligung hätte? / Wie ist es für mich, mit einer Behinderung zu leben? 

Schädigung, Beeinträchtigung oder Benachteiligung zu haben bedeutet, dass es etwas gibt womit ich lernen muss in meinem alltäglichen Leben klarzukommen. Wir haben doch alle schonmal Situation erlebt in denen wir uns behindert gefühlt haben, behindert vom Leben, Schicksal, wir erleben immer wieder schwierige Situationen, lernen damit umzugehen.

Meist sind das Veränderungen im Leben die zunächst nicht zu bewältigen scheinen, aber wenn wir die Herausforderung des Lebens annehmen und es akzeptieren, können wir diese Veränderungen nutzen um dem Leben eine ganz andere Richtung zu geben und damit eine neue Perspektive zu eröffnen. 

Machen wir aus unseren Challenges Chancen!

Wenn alle gleich sind ist keiner mehr besonders, wenn aber keiner mehr besonders ist, dann sind alle normal, 

einfach nur Durchschnitt– wer will das denn schon? 

 

Bis zum nächsten Beitrag:

Jackie und Mary😊