Gerade jetzt, wo uns oftmals eher zum Heulen, als zum Lachen zu Mute ist, ist es um so wichtiger einander ein Lächeln zu schenken und:

Wer es noch nicht erraten hat, heute bloggen wir über den Weltlachtag 😄

Die Familie schickt ein lustiges Video, der Kollege einen Witz, in die Gruppe wird eine besonders passende Karikatur gestellt. Manches ringt dem Betrachter ein Schmunzeln ab, anderes gar ein herzliches Lachen.  

Der Weltlachtag findet jedes Jahr am ersten Sonntag im Mai statt und wird auf der ganzen Welt in vielen Städten gefeiert. 

Wer hat es erfunden? 

Der indische Arzt Dr. Madan Kataria, hat vor 25 Jahren Lachyoga ins Leben gerufen, eine effektive Methode, die die Gesundheit und das Wohlbefinden unterstützt. Denn: „Lachen ist die beste Medizin!“.
Nachdem sich Lachyoga relativ schnell über die Welt verbreitet hat, rief Kataria den Weltlachtag ins Leben. Kataria wollte, dass an einem Tag im Jahr alle Menschen lachen. 
Er und wir glauben an die Kraft der positiven Energie, die das gemeinsame Lachen freisetzt. 

Die positiven Wirkungen des Lachens sollen sich wie ein Lauffeuer über die Welt verbreiten, um Frieden, Liebe und Gesundheit zu fördern. Lachen kehrt eine positive Lebenseinstellung nach außen und ist bekanntlich ja gesund: Stresshormone werden dadurch abgebaut und das Immunsystem gestärkt. Wie? Sie glauben das nicht? Dann überzeugen Sie sich doch in der umfänglichen Studienliste des Europäischen Berufsverbandes für Lachyoga und Humortraining e.V. von den zahlreichen positiven Effekten. 

Erwachsene lachen zu wenig 

Wussten ihr eigentlich, dass ein Lachen nicht nur ansteckend wirkt, sondern auch über 135 Muskeln beansprucht? Hier bietet das verlinkte kurze Video aus der 3sat-Mediathek zahlreiche Informationen und reichlich Grund zum Lachen. Nur leider trainieren wir Erwachsenen unsere Muskulatur oft viel zu wenig. Während Kinder über 400-mal am Tag lachen, bringt es ein durchschnittlicher Erwachsener gerade einmal noch auf 15-mal. 


“Lachen ist die beste Medizin” – dahinter steckt tatsächlich Wissenschaft. Die Gelotologie erforscht, wie sich Lachen auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Prof. William Fry gründete 1964 das Institut für Humorforschung in Kalifornien und damit eine neue Disziplin.

Die ersten Versuche führte er an sich selbst durch:  

„Ich hatte mir ein Film von Laurel & Hardy besorgt, um mich zum Lachen zu bringen. Die Folge, wo die beiden ein Klavier den Hügel hinaufschieben. Ich wollte herausfinden, was genau im Körper während des Lachens passiert. Also ließ ich mir in regelmäßigen Abständen Blut abnehmen und es dann untersuchen.“Prof. Dr. William Fry, Erfinder der Lachwissenschaft in einem Interview 1999  

Dabei stellte William Fry fest, dass die Anzahl und die Aktivität der natürlichen Killerzellen, also T-Lymphozyten, während der Lachens ansteigt. In den 90er-Jahren konnte sein Kollege Lee S. Berk, Medizin-Professor an der Loma Linda Universität in Kalifornien, auch mehr Gamma-Interferon nachweisen, ein Protein, das für die Produktion körpereigener Abwehrstoffe mitverantwortlich ist. Das Immunsystem wird also durch das Lachen aktiviert und kann unerwünschte Eindringlinge besser bekämpfen. Inzwischen gibt es mit der Psychoneuroimmunologie ein weiteres Fachgebiet, das genauer erforscht, welche Folgen es für unsere Gesundheit hat, ob wir fröhlich oder traurig sind.  

Lachen hält fit und baut Stress ab 

Lachen ist körperliche Schwerstarbeit. Insgesamt über einhundert Muskeln sind daran beteiligt – von der Gesichtsmuskulatur bis zur Atemmuskulatur. Der ganze Körper wird erfasst, der Kopf bewegt, der Rumpf biegt und krümmt sich. Dadurch wird auch die Atmung tiefer.  

Die Körperzellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt und die Bronchien durchlüftet, Verbrennungsvorgänge befördert, Muskeln entspannt, sowie Herz und Kreislauf angeregt. 

Michael Titze, Psychotherapeut und Buchautor  

All das bestätigt, was William Fry schon in den 60er Jahren feststellte, damals aber dafür belächelt wurde: 20 Sekunden Lachen fordern unseren Körper mindestens genauso wie drei Minuten Joggen – und das hilft beim Stressabbau!  

Lachen verbindet und macht stark 

Lachen und auch das Lächeln sind wichtig, um mit anderen zu kommunizieren. Beides ist eine Art Universalsprache, die alle Menschen über alle Kulturkreise hinweg miteinander verbindet – vor allem innerhalb der Familie oder unter Freunden und Kollegen. Denn gemeinsam zu lachen, schweißt zusammen – ob beim Erzählen lustiger Geschichten und Erinnerungen oder eines Ereignisses, das nur diejenigen kennen, die zu dieser Gemeinschaft gehören. Es signalisiert Offenheit und sagt uns: „Ich freue mich, mit Dir zusammen zu sein.“  

Das Lachen hilft uns, die Dinge des alltäglichen Lebens zu bewältigen. Besonders bei Konflikten und Misserfolgen zahlt sich Humor aus. Und er ist auch ein wichtiges Ventil, wenn es darum geht, Aggressionen umzuleiten.“ – Eva Ullmann, Gründerin des Deutschen Institutes für Humor  

Warum lachen wir Erwachsenen dann viel zu selten? 

Obwohl inzwischen so viel zum Lachen geforscht worden ist, hat sich offenbar niemand die Frage gestellt, warum wir im Laufe des Lebens immer weniger lachen. Dabei ist Lachen eine Urform der Kommunikation. Emotionsforscher Prof. Rainer Krause von der Universität Saarbrücken verweist in seinen Vorträgen auf eine Statistik, die belegt, dass es bereits in den ersten sechs Lebensmonaten zwischen Kind und Eltern rund 30.000 sogenannte Lächelkontakte gibt.  

Warum Erwachsene so wenig lachen, konnte bisher noch keine wissenschaftliche Studie schlüssig belegen. Schon merkwürdig! 🤔

Und wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr heute schon ausgiebig gelacht? 😄

Lachclubs, Lachyoga und Co. 

Wenn ihr nicht zum Lachen in den Keller geht, versucht es doch besonders heute mit eurem anzustecken, das klappt auch prima über die DistanzEs gibt sogar Lachclubs! Glaubt ihr nicht 😉 Hier ´ne Liste der deutschen Lachclubs. Da findet ihr dann auch vielleicht einen Lachclub in eurer Nähe. 

Schließlich lacht man doch am besten in Gesellschaft, oder? Ein Lachen entspannt, steckt an und tut nicht nur dem Zwerchfell und der Psyche gut. Ihr wollt lieber lachen und gleichzeitig entspannen? Wie wäre es denn dann mit einer Runde Lachyoga? 🧘🏻‍♂️😄🧘🏽‍♀️

Kein Witz😉 

Also auch wenn die wissenschaftlichen Untersuchungen eigentlich belächelt werden, sind Sie gerade in dieser Zeit sehr wichtig, denn: 

„Stress ist ein Hauptkiller von Gesundheit und Wohlbefinden in unserer Zeit“, stellt Lachtrainerin Anne Rauch aus Berlin klar. „Leistungsstress, Umweltstress, Angststress, Zeitstress – darauf sind über siebzig Prozent aller Erkrankungen ursächlich zurückzuführen.“

Wird dieser negative Stress durch eine Lachkur relativiert, sinkt folglich das Erkrankungsrisiko.

Noch mehr über und zum Lachen: 

Zehn Witze für Gesundheit und Glück

Was hinter dem „Lachtag“ steckt und weshalb er gerade für Schweizer eine besondere Bedeutung hat, ist Thema des Posts von mypaketshop.de.

HIER geht's zum Spaß 🤗

Gerade in dieser herausfordernden Zeit hilft vielleicht auch, dass Motto unseres Altpastors: 

„Ich bin nicht so wichtig.“ Wenn wir uns also selber nicht so wichtig nehmen, können wir alles entspannter angehen und vielleicht auch eher lachen. Egal ob vor Freude oder Schadenfreude 

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊