Wir haben schon wieder Ende April, könnt ihr das glauben?  

Jedenfalls ist heute Mittwoch und ihr wisst, was das bedeutet: Es ist wieder Zeit für ein neues Blog-Thema! Schön, dass ihr wieder dabei seid. Wir alle brauchen in dieser Zeit hin und wieder einen Moment Auszeit (wir haben berichtet am 11.04.) und ein paar gute Gedanken die Kraft geben. Wir wollen etwas bewirken. Und zwar bei jedem*jeder Einzelnen von euch! Damit sind wir auch schon beim heutigen Thema, denn es geht um:  

Wirkung mit Wirkung

Wirkung bedeutet per Definition:

 Ein durch eine verursachende Kraft bewirkte Veränderung, Beeinflussung, bewirktes Ergebnis. In der Physik und anderen Themenbereichen gibt es noch zahlreiche weitere Bedeutungen, allerdings kommt die oben genannte Erklärung unserem Verständnis und angestrebten Themenbereich am nächsten. 

Wir wollen uns damit beschäftigen, wer oder was eine Wirkung in unserem Leben hinterlässt und wie wir durch eine Wirkung das Leben Anderer beeinflussen können. 

Es gibt Momente im Leben, die uns innehalten lassen. Die uns schockieren – und das sowohl positiv als auch negativ. Momente, die uns aus unserer Komfortzone holen und die uns durcheinander bringen. Diese Momente hinterlassen also eine Wirkung. Interessant dabei ist, wer oder was diese Momente auslösen kann, denn auch das ist immer wieder überraschend. Wir rechnen nicht damit. Wir sind so damit beschäftigt, zu planen und uns selbst immer wieder über unsere Grenzen zu bringen. Immer weiter, immer besser, immer höher. Wir wollen so viel Kontrolle wie möglich über unser Leben haben, damit wir auf alles vorbereitet sind. Nur auf „diese“ Momente können wir uns gar nicht vorbereiten.

Die Frage ist dabei auch: Müssen wir das überhaupt? 

In diesen Momenten, die uns prägen, sind wir verwundbar. Wir sind ganz wir selbst, ohne es zu merken. In diesen Momenten kontrollieren wir nichts, lassen uns ganz auf das „Hier-und-Jetzt“ ein. Und dann kommt Jemand oder Etwas, dass uns total aus den Socken haut. Ein Mensch, der uns selbstlos zur Seite steht. Einfach so, ohne etwas dafür zu verlangen. Ein Ereignis, auf das wir so lange hingearbeitet haben, passiert plötzlich. Nehmen wir mal an, ihr seid Single und wünscht euch sehnlichst eine*n Partner*in. Und dann, wenn ihr gar nicht danach sucht, weil eben das Leben passiert, steht sie*er vor dir. Oder ihr sucht eigentlich schon ewig nach eurer Traumimmobilie. Und dann, wenn ihr so richtig schön im Stress seid, findet ihr es plötzlich – obwohl es gerade so gar nicht passt. Wie das immer so ist, dann kommt alles auf einmal. Diese Momente und Personen prägen uns nachhaltig. Sie lassen uns unsere Werte und Ansichten hinterfragen und schütteln uns so richtig durch, bis wir uns wieder neu sortiert haben. 

Wie ist das denn eigentlich umgekehrt: Wie können wir das Leben anderer beeinflussen? 

Oft sind es die kleinen Dinge, welche die größte Wirkung erzielen. Ob es der Lieblingskaffee ist, den wir der Arbeitskollegin jeden Donnerstag mitbringen. Oder ein Lächeln, das wir dem Kassierer schenken. Oder wenn wir sehen, dass Jemand in der Bahn in einer Situation ist, die Hilfe erfordert. 


Der persönliche Sinn des Lebens

Viele erleben auch ihren ganz persönlichen Sinn des Lebens darin, dass sie danach streben, etwas zu bewirken. Sie wollen wissen, dass sie etwas hinterlassen. Dass man sie nicht vergisst. Es gibt beeindruckende Menschen, die ihr ganzes Leben einer bestimmten Sache widmen. Wie die Männer und Frauen, die in den SOS Kinderdörfern arbeiten, um sich um die Kinder und Jugendlichen zu kümmern. Menschen, die in andere Länder reisen oder auswandern, um dort Schulen und Kinderkrankenhäuser zu bauen. Firmen, die einen Teil ihrer Einnahmen spenden, um Kindern Bildung zu ermöglichen. Oder die zahlreichen Menschen, die sich der Bewegung Fridays for Future verschrieben haben und immer wieder auf die Straßen gehen, um uns daran zu erinnern, wie wichtig es ist, etwas für den Klimaschutz zu tun. Die Liste wäre wohl ellenlang, wenn wir versuchen würden, alle beeindruckenden Menschen zu erfassen. Daher setzen wir nun bei uns und im Alltag an – bei den kleinen und nicht weniger wichtigen Dingen im Leben.

Es gibt natürlich auch Dinge, die wir im Alltag ändern können, welche große Wirkungen für uns Alle haben können – Thema Nachhaltigkeit und nachhaltiges Leben. Die Betonung liegt da in erster Linie auf den kleinen Dingen, die uns nicht weh tun, aber eine große Wirkung erzielen können. Das kann schon dabei anfangen, indem wir unseren Fleisch- und Fischkonsum pro Woche einschränken. Und dabei auch drauf achten, woher die Ware kommt. Das kann auch schon dabei anfangen, dass wir mehr mit dem Fahrrad als dem Auto fahren, wenn möglich. Oder indem wir anfangen auf die Menge Müll, die wir produzieren, zu achten. Oder indem wir auch auf unseren Strom- und Wasserverbrauch achten. All diese Handlungen und die Achtsamkeit bei diesen alltäglichen Dingen kann schon großes bewirken – und zwar indem Jede*r von uns jeden Tag ein bisschen davon in sein Leben einbaut.  


Es gibt dabei aber auch Dinge, die wir für uns selbst tun können:

Denn wenn wir auch auf uns selbst achten, können wir für Andere da sein 🤗💖

Wir ziehen Grenzen: Bei aller Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit ist es wichtig, dass wir Grenzen für uns selbst und für Andere ziehen. Wir müssen uns nicht selbst aufgeben, um für Andere da sein zu können. Wir passen auf uns auf und müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir Zeit für uns selbst brauchen. 

In diesem Zusammenhang Zeit für uns selbst: Ob es der Abend vor dem Fernseher und Netflix ist, oder Sport oder unser Lieblingsessen. Oft, wenn uns viel durch den Kopf geht, kann es auch hilfreich sein, diese Gedanken aufzuschreiben und sie so zu sortieren. Oder bei einem Spaziergang an der frischen Luft. 

Abstand halten: Wir können auch für uns selbst sorgen, indem wir uns von Dingen oder Menschen, die uns nicht gut tun, distanzieren. Sogenannte „Energiefresser“, die uns ganz beanspruchen und einnehmen und daran hindern, für uns und Andere da sein zu können. Fragt euch mal: Bin ich damit zu mindestens 50% glücklich oder ist es eher weniger?!  

Fazit

Das heißt also, dass wir auch in unserem eigenen Leben etwas bewirken können – für uns und unsere Mitmenschen. Wenn man etwas bewirken möchte, ist eine Sache entscheidend: Wir werden aktiv. Wir hören auf zu grübeln und uns Sorgen zu machen. Wir handeln, auf verschiedenste Weisen. Dabei kann auch eine Handlung sein, „nichts“ zu tun – aber mit einer bewusst getroffenen Entscheidung. Dieses „nichts“ empfinden wir oftmals so, auch wenn dem gar nicht so ist. Ein Beispiel: Wir können uns entscheiden, dass wir für Jemanden da sind, indem wir mal keine Ratschläge geben, sondern „nur“ da sind und zuhören. In dem Moment suchen wir nicht aktiv nach einer Lösung, sondern nehmen den Moment einfach als solchen an und akzeptieren, dass wir nicht immer sofort eine Lösung haben. Und bewirken damit bei unserem Gegenüber, dass er*sie sich nicht alleine fühlt. Gleichzeitig vermitteln wir so unserem Gesprächspartner*unserer Gesprächspartnerin, dass ihre*seine Gefühlslage so genau richtig und okay ist. Und dass muss auch mal sein.  

Im Grunde verhält es sich mit diesen Momenten sowie kleinen und großen Gesten so, wie mit den Wellen im Wasser. Die Wellen kommen und gehen, klein oder riesig. Am Ende spült das Wasser über die Steine am Rande des Meeres und formt sie. Die Steine, die wir sehen und manchmal als Erinnerung mitnehmen, wären nicht die gleichen Steine ohne die Kraft der Wellen.  

Erzählt doch mal: Wer oder was hat bei euch schon mal richtig Wellen geschlagen? 🌊

Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und wünschen euch heute einen tollen und hoffentlich sonnigen Wochenteiler – Haltet durch und bleibt gesund!

Damit sind wir wieder am Ende unseres heutigen Blogeintrages. Wie immer hoffen wir das es euch gefallen hat! Lasst uns gerne einen Kommentar da oder schreibt uns eine Mail an team@staerken.net ! Oder schaut vorbei auf:

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Wir wünschen Euch einen schönen Tag

Katharina, Dominique, Jackie und Mary 😊