Ach du liebe Zeit schon wieder Sonntag, folglich Blogzeit 😉

 

Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit.“ Victor Hugo 

 

Wir wussten diesmal ganz genau worüber wir bloggen wollten, nur fehlte uns irgendwie der richtige Anfang und dann bekamen wir eine sehr berührende Mail und die Worte flossen einfach aus unseren Fingern in die Tasten und ergossen sich aufs Papier…Lest selbst! 

 

 

Wie man sieht gibt es jede Menge Begriffe die etwas mit Zeit zu tun haben, das Wort Zeit wird irgendwie benutzt, um einfach alles zu bezeichnen: die zeitliche Aufeinanderfolge ebenso wie Gleichzeitigkeit, Dauer, Veränderung, Zukunft, Dringlichkeit, Warten, Abnutzung, das macht es nicht gerade einfacher herauszufinden was denn genau damit gemeint ist. 

Wir versuchen es trotzdem: 

 

Messbar

Zeit unterliegt dem Versuch, sie durch verschiedene Messungen einschätzbarer, weniger abstrakt zu machen: die Reihenfolge und die Dauer von Ereignissen oder die Intervalle zwischen ihnen.  Zeit wird zusammen mit den drei räumlichen Dimensionen oft als vierte Dimension bezeichnet. 

Uns stehen jeden Tag 24 Stunden zur freien Verfügung (irgendwie kommt uns der Ausdruck falsch vor, da jede Menge Dinge dabei sind, die wir tun müssen, „arbeiten“ zum Beispiel, wobei das Tun-Müssen“ auch Ansichtssache ist) 168 Stunden in der Woche, 730 Stunden im Monat, das sind dann 8760 Stunden pro Jahr.  

Das ist immer gleich und doch hat man manchmal das Gefühl, dass diese Abfolge von Ereignissen immer schneller erfolgt, „die Zeit verrinnt“.

 Wenn man dagegen auf etwas wartet, scheint die Zeit überhaupt nicht zu vergehen, das zieht sich alles wie Kaugummi, wir sagen so schön:“ es dauert ewig und drei Tage“. 

Auch über den Begriff der Zeit hat man sich schon von in der Antike Gedanken gemacht. Die Frage nach der Zeit ist für ihn die Frage nach dem Sein. Die lineare Zeit, die Abfolge der Ereignisse ist für ihn nur noch ein Ausdruck des ewigen Seins. Das ewige Sein existiert also jenseits der messbaren Zeit und es würde auch existieren, wenn es die messbare Zeit nicht mehr gäbe.   

 

Was ist Zeit? Antworten großer Philosophen

Augustinus vertrat in Anlehnung an Aristoteles, bereits im 4 Jahrhundert die Auffassung, dass Raum und Zeit untrennbar von der Welt und den Veränderungen sind. Zeit und Raum existieren im menschlichen Bewusstsein. Vergangenheit und Zukunft sind nur Erinnerungen bzw. Erwartungen in der Gegenwart. Der Mensch kann das Ewige nur in der Erscheinungsform des Nacheinanders erfassen. Augustinus gibt weiterhin zu bedenken, dass man sich nicht über die Zeiten beklagen solle.  

Es gibt weder gute noch schlechte Zeiten, sondern diese Begriffe sind subjektiv. Wie wir sind, so sind auch die Zeiten. Jeder schafft sich selber seine Zeit! Lebt er gut, so ist auch die Zeit gut, die ihn umgibt. Die Zeit begleitet uns tagtäglich und ist nicht weg zu denken. Das Sprichwort „Zeit ist kostbar“ kennen viele von uns. Aber warum ist Zeit eigentlich so kostbar??  

Zeit ist und bleibt etwas, was wir nicht speichern können. Wir können Zeit nur nutzen, in einer vorgegebenen Zeit ist es möglich einiges zu erledigen. Die Zeit verhilft uns zur Struktur und Ordnung in unserem Alltag. Da vergangene Zeit nicht zurückkommt, möchten viele Menschen ihre Zeit auch sinnvoll nutzen. Aus diesem Grund nehmen sich viele Zeit für die Dinge, die Sie für wichtig empfinden. Wenn wir also etwas absagen um eine andere Sache nachzugehen, dann haben wir die Wichtigkeit und Relevanz der beiden Dinge abgewogen und uns für das entschieden, was wir als Relevant und notwendig empfinden.  

Manchmal erledigen wir Dinge im Alltag und denken uns im Nachhinein: das war Zeitverschwendung. Aber kann man seine Zeit wirklich verschwenden?  

Jeder Mensch nutzt seine Zeit Individuell und entscheidet für sich selbst was er mit seiner Zeit anfängt. Die Zeit führt uns zu Erkenntnissen und hilft uns dabei uns weiterzuentwickeln. Als verschwendete Zeit, wird die Zeit bezeichnet in der man glaubt nichts Sinnvolles gemacht zu haben. Kann Zeit verschwendet sein, wenn man eine Erkenntnis daraus gewinnt? Selbst wenn man etwas in der Zeit tut, was man dann im Nachhinein für sinnlos hält, war die Zeit nicht verschwendet, solange man etwas daraus mitnehmen kann, oder? 

Dank Albert Einsteins Relativitätstheorie, wissen wir: Zeit ist relativ, je nachdem wie wir gerade empfinden, nehmen wir Zeit anders wahr.  

 

Die Zeit begleitet uns tagtäglich und ist nicht wegzudenken. Das Sprichwort „Zeit ist kostbar“ kennen viele von uns. Aber warum ist Zeit eigentlich so kostbar??  

Zeit ist und bleibt etwas, was wir nicht speichern können. Wir können Zeit nur nutzen, in einer vorgegebenen Zeit ist es möglich einiges zu erledigen. Die Zeit verhilft uns zur Struktur und Ordnung in unserem Alltag. Da vergangene Zeit nicht zurückkommt, möchten viele Menschen ihre Zeit auch sinnvoll nutzen. Aus diesem Grund nehmen sich viele Zeit für die Dinge, die Sie für wichtig empfinden. Wenn wir also etwas absagen um eine andere Sache nachzugehen, dann haben wir die Wichtigkeit und Relevanz der beiden Dinge abgewogen und uns für das entschieden, was wir als Relevant und notwendig empfinden.  

Manchmal erledigen wir Einiges im Alltag und denken uns im Nachhinein: das war Zeitverschwendung. Aber kann man seine Zeit wirklich verschwenden?  

Jeder Mensch nutzt seine Zeit individuell und entscheidet für sich selbst was er mit seiner Zeit anfängt. Die Zeit führt uns zu Erkenntnissen und hilft uns dabei uns weiterzuentwickeln. Als verschwendete Zeit, wird die Zeit bezeichnet, in der man glaubt, nichts Sinnvolles gemacht zu haben. Kann Zeit verschwendet sein, wenn man eine Erkenntnis dazu gewinnt? Selbst wenn man etwas in der Zeit tut, was man dann im Nachhinein für sinnlos hält, war die Zeit nicht verschwendet, solange man etwas daraus entnehmen kann.  

„Es ist nicht wenig Zeit die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit die wir nicht nutzen“. [Lucius Annaeus Seneca (54 v. Chr. – 39 n. Chr.)]  

„Zum Leben gehört das Gefühl der Endlichkeit. Erst die Begrenztheit gibt einem den Impuls, den Tag zu nutzen.“ [Walter Jens (1923 – 2013)]  

Was uns immer im Bewusstsein ist, ist, dass die vergangene Zeit unwiderruflich vorbei ist, was eben noch ist, ist bereits in der nächsten Sekunde schon wieder Vergangenheit.  

Sören Kierkegaard, hat gesagt, dass „das Leben vorwärts gelebt und rückwärts verstanden wird“. Manche Menschen ängstigt das Das Leben ist nicht planbar, sondern unterliegt einem ständigen Wandel. Wichtige Ereignisse, etwa wenn man sich verliebt oder plötzlich erkrankt, ergeben sich einfach unvorhergesehen.  

Immerhin gibt es Versuche, die Zeit zu definieren, wobei keine uns so recht überzeugt. Die gängigste Definition lautet: Zeit ist der unendliche kontinuierliche Ablauf von Existenz und Ereignissen, der sich in scheinbar irreversibler Reihenfolge aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft abspielt. (https://interessante-fakten.de/333/Bedeutung-von-Zeit.html

 

Grundtheorien über Zeit

Obwohl, wie erwähnt, die Zeit auch große Philosophen vor ein Rätsel stellt, gibt es dennoch zwei unterschiedliche Ansatzpunkte, um das Phänomen Zeit zu fassen. Isaac Newton zum Beispiel sah die Zeit als Teil der fundamentalen Struktur des Universums an. Nicht von ungefähr spricht man von der „Newtonschen Zeit“. Vereinfacht ausgedrückt, wird die Zeit von den Schülern dieses Philosophen als ein riesiger Behälter angesehen, in den wir alle Ereignisse packen. Immanuel Kant und Gottfried Leibniz hingegen sahen in der Zeit eine Struktur, in die wir Menschen Ereignisse in eine bestimmte Reihenfolge bringen oder vergleichen. Ist die Zeit also eine Erfindung der Menschen?  

So vage der Begriff „Zeit“ von den Philosophen auch definiert werden mag, in anderen Bereichen nimmt man diesen Begriff sehr genau. Zum Beispiel in der Physik. Die Zeit mit dem Formelzeichen „t“ ist eine der sieben fundamentalen physikalischen Größen, ebenso wie etwa Masse, Strom und Temperatur 

Die Geschwindigkeit messen wir in Kilometer pro Stunde. Unter Lichtgeschwindigkeit verstehen wir die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt.  

Man findet selten jemanden, der sein Geld gerne teilen möchte und niemand möchte es verschwenden. Sobald es aber um die Verschwendung von Zeit geht, sind Menschen interessanterweise meistens höchst freigebig. Wir vergeuden viel Lebenszeit mit unsinnigen Tätigkeiten und Geschäften, mit dem Erwerb unnützen Wissens…Erst am Ende ihres Lebens, hadern dann viele, ob es nicht irgendwie doch zu verlängern sei.  

Unser Leben ist jedoch in den meisten Fällen eigentlich lang genug und reichlich bemessen, wenn es im Ganzen gut verwendet wurde.  

 

Perspektivwechsel

Es ist so: Wir erhalten kein kurzes Leben, sondern machen es dazu, wenn wir verschwenderisch damit umgehen. Jeder der sein Leben überstürzt, indem er das Zukünftige herbeisehnt, das Gegenwärtigen aber zu wenig wertschätzt, tut das. Wer jedoch jeden Tag so gestaltet, als sei es der letzte in seinem Leben, braucht das Morgen weder herbei zu wünschen noch zu fürchten.  

Was uns am meisten im Umgang mit der Zeit fehlt, ist Gelassenheit: Immer wieder stellen wir uns Fragen wie: Wie kann ich meine Zeit sinnvoll nutzen? Wie übersteht man am besten die schwierigeren Zeiten? Wie vermeidet man unnötigen Druck? Was man unserer Ansicht vor allen Dingen benötigt ist Gelassenheit! 

Gelassenheit, das bedeutet, in sich zu ruhen und Dinge, die man nicht ändern kann, ohne Aufregung hinzunehmen. Der Alltag vieler Menschen sieht ganz anders aus: Wir machen uns Sorgen, werden wütend oder fühlen uns gestresst und angespannt, sind gehetzt, ganz und gar nicht gelassen. 

Doch Gelassenheit kann man lernen. Es gibt jede Menge kluge Leute, die Tipps und Tricks verfasst haben, in einem unserer nächsten Posts werden wir da auch mal näher drauf eingehen, versprochen! 

Der Dalai Lama hat gesagt: „Der Mensch opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt. 

Ich habe keine Zeit, ich muss noch dies und das machen. Diesen Satz haben wir alle sicher schon oft genug gehört und gesagt. Mit dem Satz möchten wir dem Gegenüber verdeutlichen, dass wir einer Tätigkeit oder Aktivität nicht nachkommen können, da wir die Zeit für etwas anderes nutzen bzw. brauchen. Allerdings stimmt diese Formulierung des Satzes nicht ganz. Denn die Zeit an sich haben wir, wir müssen sie uns nur noch nehmen. Richtig müsste es also heißen: „Ich nehme mir nicht die Zeit“. Es heißt nicht umsonst „Zeit hat man nicht, die nimmt man sich“, wir nehmen uns immer wieder die Zeit für Euch zu bloggen und das machen wir gerne. 

Gelassenheit, das bedeutet, in sich zu ruhen und Dinge, die man nicht ändern kann, ohne Aufregung hinzunehmen. Der Alltag vieler Menschen sieht ganz anders aus: Wir machen uns Sorgen, werden wütend oder fühlen uns gestresst und angespannt  

Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das Kostbarste stehlen: die Zeit. [Napoleon] 

Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will. [John Steinbeck]

Zeit vergeht, kommt Zeit kommt Rat… [Volksweisheit]

 

Halten wir fest:

Es ist eine Eigenart der Zeit nicht fassbar zu sein. 

Von Marc Levy stammt die folgende Betrachtung, die wir zum Abschluss unbedingt mit anbringen wollen: 

Stell Dir vor, jeden Morgen stellt Dir eine Bank 86.400 auf Deinem Konto zur Verfügung. Du kannst den gesamten Betrag an einem Tag ausgeben. Allerdings kannst Du nichts sparen. Was Du nicht ausgegeben hast, verfällt. Aber jeden Morgen, eröffnet Dir Deine Bank ein neues Konto mit 86.400 für diesen Tag. Die Bank kann allerdings das Konto jederzeit ohne Vorwarnung schließen.  

Dieses Spiel ist kein Spiel, sondern Realität: Jeder von uns hat so eine magische Bank: die Zeit. Jeden Morgen bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für diesen Tag geschenkt.  

Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist für immer verloren. Aber jeden Morgen ist das Konto erneut gefüllt. Was also machst Du mit deinen täglichen 86.400 Sekunden? 

Wir wünschen Euch:

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen. Findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben. [Dr. Bob Moorehead]

siehe letzter Absatz: https://www.lichtkreis.at/gedankenwelten/weise-geschichten/paradox-unserer-zeit/ 

 

Bis zum nächsten Beitrag:

Jackie und Mary😊